Pahlmann: Wichtige Arbeit Deutsch-polnische Schülerausstellung im Bramscher Rathaus

Meine Nachrichten

Um das Thema Bramsche Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Viele Fragen hatten Ulrich Mönkemeyer und Manuela Hintz vom Partnerschaftsverein und Bürgermeister Heiner Pahlmann an Daniel aus Biskupiec, Tina aus Bramsche (verdeckt) und Projektbetreuer Klaus Wahlbrink vom Greselius-Gymnasium (von links). Foto: Hildegard Wekenborg-Placke.Viele Fragen hatten Ulrich Mönkemeyer und Manuela Hintz vom Partnerschaftsverein und Bürgermeister Heiner Pahlmann an Daniel aus Biskupiec, Tina aus Bramsche (verdeckt) und Projektbetreuer Klaus Wahlbrink vom Greselius-Gymnasium (von links). Foto: Hildegard Wekenborg-Placke.

Bramsche. Im Beisein von Bürgermeister Heiner Pahlmann ist am Freitag, 28. September 2018 im Bramscher Rathaus die Ausstellung zum deutsch-polnischen Schülerprojekt „Freundschaft und Feindschaft. Polen und Deutsche. Schlaglichter auf das Verhältnis zweier Völker“ eröffnet worden.

Seit eineinhalb Jahren arbeiten Gymnasiasten aus Bramsche und der polnischen Partnerstadt Biskupiec gemeinsam an dem Projekt, das finanziell von der EU-Kommision unterstützt wird. Während gegenseitiger Besuche erarbeiteten die Schüler zunächst inhaltliche Schwerpunkte, recherchierten Schlaglichter der wechselvollen gemeinsamen Geschichte beider Länder und setzten ihre Erkenntnisse in den vergangenen Tagen in vielen Arbeitsstunden im Osnabrücker Medienzentrum in optisch anspruchsvoll gestaltete und höchst informative Plakate um, die jetzt im Foyer des Rathauses zu sehen sind. Am Greselius-Gymnasiums geschah dies im Rahmen eines Seminarfaches, an der Zespól Szkol im Rahmen einer freiwilligen AG.

Nachdem die Projektteilnehmer Daniel aus Biskupiec und Tina aus Bramsche das Projekt vorgestellt hatten, zeigte sich Bürgermeister Heiner Pahlmann erfreut, dass die Ausstellung im Rathaus gezeigt werde. „Wir wollen das Rathaus öffnen und dies ist eine gute Gelegenheit dazu“.. An die Schüler gewandt lobte der Bürgermeister: „Ihr macht euch gemeinsam stark für Europa. Ihr mischt euch in die politische Diskussion ein. Ihr erforscht die Geschichte des sehr wechselvollen deutsch-polnischen Verhältnisses und sucht nach Wegen für das gegenseitige Verständnis und eine vertrauensvolle, friedliche Zukunftsgestaltung. Das ist sehr gut, sehr richtig und sehr wichtig“.

Lebendige Städtepartnerschaft

Bramsche habe auf mehreren Ebenen einen engen Bezug zu Polen. Mit Biskupiec verbinde Bramsche eine sehr lebendige Städtepartnerschaft. Viele der älteren Bramscherinnen und Bramscher seien gegen und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in die Stadt gekommen. Pahlmann hatte dazu eine interessante Zahl mitgebracht. Von den 2562 in Bramsche lebenden Menschen mit nicht-deutscher Staatsbürgerschaft seien die meisten, nämlich 293 Personen, Polen.

Pahlmann wünschte der Ausstellung viel Erfolg und viele Besucher. „Direkt vor dem Herzstück des Rathauses, dem Bürgerservice, und somit mitten im Laufweg der meisten Besucher, ist die Ausstellung bestens untergebracht“, Er hoffe, dass die Zusammenarbeit für alle Beteiligten auch auf der Ebene persönlicher Freundschaften einen langfristigen Nachhall haben werde, schloss der Bürgermeister, dessen Rede von Lehrerin Bogumila Radomska aus Biskupiec übersetzt wurde.

Arbeitssprache Englisch

Gleich zur „Arbeitssprache Englisch“ griff Klaus Wahlbrink aus der Schulleitung des Greselius-Gymnasiums, als er die Schüler aufforderte, die zahlreichen Besucher durch die Ausstellung zu führen. Die Gäste nutzten das Angebot gern und hatten viele Fragen und die jungen Leute.

Die Ausstellung ist während der Rathausöffnungszeiten zu sehen. Ab Januar wird sie dann in Biskupiec gezeigt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN