Festakt in der Turnhalle Eper Honigmoorschule feiert 50. Geburtstag

Von Holger Schulze

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Epe. 50 Jahre Grundschulgebäude Epe, und davon zehn Jahr unter dem aktuellen Namen Honigmoor-Schule wurden am Donnerstagvormittag in der Turnhalle gefeiert.

In seiner Begrüßungsrede erinnerte Schulleiter Christian Grade an die Grundsteinlegung am 26. Oktober 1967 sowie an den Einzug am 14. September 1968. „Damals wie heute gab und gibt es hier ein sehr lebhaftes Schulleben mit vielen Projekten, Wettbewerben und Feiern. Und auch etwas anderes ist der Schule erhalten geblieben, nämlich überaus engagierte Eltern und eine hohe Identifikation mit dem Schulstandort Epe. Dazu engagierte Lehrerinnen und Lehrer und natürlich lebensfrohe, quirlige Kinder“, meinte Christian Grade. Er definierte „das gemeinsame Lernen von Kindern ohne und mit zusätzlichen Förderbedarf, die Digitalisierung sowie die intensive fachliche Zusammenarbeit mit den anderen Bramscher Schulen“ als Kernaufgaben der nächsten Jahre. Ferner würden „Lebendigkeit, Umweltbewusstsein und Fröhlichkeit, aber auch Fleiß und das Streben nach Zielen“ zum Schulleben dazu gehören.

Kinderlied und Sketche

Mit einem Kinderlied von damals, einem Schulunterricht wie vor einem halben Jahrhundert, ferner mit Abklatschspielen sowie einer Zeitreise zwischen 2018 und 1968 per verschiedener Sketche, lockerten die Honigmoor Schüler die Reihe der Grußworte auf.

Bürgermeister Heiner Pahlmann betonte die besondere Verbundenheit mit dem Ort und das gute Miteinander, die gute Kommunikation und Kooperation mit der Schule und war überzeugt, dass eine „stabile Einzügigkeit“ auch weiterhin gewährleistet ist.

„Stolz auf Grundschule“

Ortsbürgermeister Volker Stuckenberg gab sich „stolz auf unsere Grundschule. So eine Schule muss auch auf lange Sicht erhalten werde und hat die volle Unterstützung des Ortsrates“.

Uwe Schönrock, Dezernent in der Landesschulbehörde, bescheinigte dem Kollegium großen Einsatz, Sorge für eine gute Ausbildung der anvertrauen Menschen und viel Improvisationstalent. „Gerade im ländlichen Bereich ist Schule auch ein Ort des sozialen Austausches, Zentrum kulturellen Lebens und Identifikationsobjekt für Heranwachsende und bietet ein wichtiges Umfeld zum Aufbau intakter Sozialbeziehungen im Kinder- und Jugendalter“, fuhr Uwe Schönrock fort.

Es sei gut, dass die Honigmoor-Schule mit der Zusammenlegung der beiden davor nebeneinander existierenden konfessionellen Grundschulen Vorreiter für die Ökumene war, betonte Pfarrer Tobias Kotte. Seinem Wunsch, dass die Schule ein quirliger, lebendiger Ort bleibt schloss sich Pastor Markus Unterderweide an.

Gute Nachbarn

Jürgen Kiesekamp für den Schützenverein betonte das gute nachbarschaftliche Verhältnis. Er wünsche der Schule den weiteren Erhalt, „weil sie gute Arbeit leistet und es verdient hat“.

Auch Martina Wübker von der Awo-Kindertagesstätte in der Gartenstadt, der „Zulieferkita“, wie sie meinte, dankte ebenfalls für „die tolle Kooperation und den Austausch mit der Schule“.

Nachdem sich die Kinder zu den noch ausstehenden Sketchen, der Präsentation des von allen vier Klassen gefertigten Jubiläumsbildes sowie zu einem abschließenden Lied auf der Bühne versammelt hatten, ging es auf den Pausenhof, wo der Förderverein mit Gegrilltem und Getränken bereitstand.


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