Bürgerstiftung fördert Projekt Elf neue Schulsportassistenten an der Bramscher IGS

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Stolz präsentieren die neuen Schulsportassistenten ihre Urkunden, hier mit Vertretern der Schule, des Kreissportbundes und der Bürgerstiftung. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeStolz präsentieren die neuen Schulsportassistenten ihre Urkunden, hier mit Vertretern der Schule, des Kreissportbundes und der Bürgerstiftung. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Elf neue Schulsportassistenten haben am Montag, 24. September 2018 an der Bramscher IGS mit einem Praxistag erfolgreich ihre Ausbildung beendet. Gefördert wurde das Projekt der Sportregion Osnabrücker Land von der Bramscher Bürgerstiftung.

An zwei Wochenenden hatten die Mädchen und Jungen jeweils sechs Stunden ihrer Freizeit investiert, um in Theorie und Praxis für die Urkunden zu lernen, die sie jetzt berechtigen, bei der Vorbereitung und Durchführung von Sportangeboten an der Schule mitzumachen. Die Absolventen des ersten Kurses in 2017 wurden zum Beispiel beim Sponsorenlauf, bei schulinternen Turnieren oder beim Sommerfest eingesetzt. „Wir planen darüberhinaus ein erweitertes Pausenangebot, bei dem der Sport ein Schwerpunkt sein soll“, erläuterten Schulleiter Behning und der Fachleiter Sport, Benedikt Kaiser. Auch hier finden die neuen Schulsportassistenten Einsatzmöglichkeiten.

„Das sich die Schüler in ihrer Freizeit so engagieren, keine Selbstverständlichkeit“, lobte Schulleiter Thomas Behning die Jugendlichen. „Einer hat hier gelernt und 20 Minuten später stand er als Handballer schon wieder auf dem Feld“, nannte Kaiser ein Beispiel für das Engagement der jungen Leute.

„Solche Projekte passen genau in unser Förderprofil“, versicherte Liesel Höltermann als Vorsitzende der Bürgerstiftung. „Eines unserer Hauptanliegen ist, junge Menschen dafür zu gewinnen, sich für Andere zu engagieren. Das ist hier gelungen“, sagte die Ex-Bürgermeisterin.

Vereine könnten profitieren

Kaiser hoffte, dass die Schule das Angebot im sportlichen Bereich durch die Qualifizierung der Jugendlichen und durch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen in Zukunft auf eine noch breitere Basis stellen könne.

Henning Kirchner, der für den Kreissportbund die Angebote für junge Leute koordiniert, zeigte sich überzeugt, dass auch die Vereine in Zukunft von den Kenntnissen und dem Engagement der Schulsportassistenten profitieren könnten.

Und die Schülerinnen und Schüler selbst? „Wir haben gelernt, wie man zu einer Gruppe spricht und dass man immer ein fairer Schiedsrichter sein muss“, erzählt Kursteilnehmerin Alice. „Als Schulsportassistent muss man auf die Sicherheit der Geräte achten, aber auch darauf, ob der Schmuck abgelegt oder abgeklebt ist“, ergänzt ihre Freundin Emily. Auch dass man sich um Verletzte kümmern muss und den Standort des Erste-Hilfe-Koffers mussten die Teilnehmer parat haben. „Ich habe den Kurs mitgemacht, weil ich selber Handball spiele“, erzählt Jonah. „Das hörte sich interessant an“, meint Michel und Alice findet: „Der Kurs ist eine gute Idee. Davon kann man bestimmt später einmal profitieren, weil man Jüngeren helfen kann“. Alle Vier sind elf Jahre alt, besuchen die siebte Klasse und sind selbst ziemlich sportlich - mit dem Ball, bei der Akrobatik oder dem Cheerleading oder wie Emily mit den Huskies, den sibirischen Schlittenhunden ihrer Pflegemutter.


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