Kooperation mit Stiftung Bramscher Mediendienst startet landesweit Video-Workshops

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Beim ersten Workshop in Hannover: (von links) Thomas Schlichting und Kai-Fabien Rolf mit Magnus Hackmann, Lasse Nordemann und Paul Borgmann vom Mediendienst. Foto: Mediendienst der Ev. Jugend BramscheBeim ersten Workshop in Hannover: (von links) Thomas Schlichting und Kai-Fabien Rolf mit Magnus Hackmann, Lasse Nordemann und Paul Borgmann vom Mediendienst. Foto: Mediendienst der Ev. Jugend Bramsche

Bramsche. Unter Federführung des Mediendienstes der Evangelischen Jugend Bramsche bietet die Heinrich-Dammann-Stiftung landesweite Video-Schulungen für Jugendverbände an. Das Motto: „#wasmichbewegt“.

Wie bewege ich mit einer Videobotschaft Andere? Antwort auf diese Frage soll eine „Roadshow“ der Heinrich-Dammann-Stiftung durch ganz Niedersachsen geben. „Wir wollen interessierten Jugendverbänden eine Mischung aus Fortbildung an der Handykamera und Filmwettbewerb anbieten,“ erklärt Thomas Schlichting, Geschäftsführer der Stiftung beim ersten Workshop in der Jugendkirche in Hannover. Rund 15 Jugendliche nahmen dieses Angebot am Dienstagabend in Hannover wahr. Für die Durchführung arbeitet die Stiftung mit dem Mediendienst der Evangelischen Jugend Bramsche zusammen, dieser ist für die Gestaltung der Workshops verantwortlich. Zusammen mit zwei bis drei Jugendlichen aus dem Mediendienst unter der Leitung von Kai-Fabien Rolf steht dieses Workshop-Angebot jedem Jugendverband zur Verfügung.

In den dreistündigen Workshops bekommen die Jugendlichen das nötige Wissen vermittelt, das sie für das Filmen brauchen: Angefangen von „Wie finde ich eine Idee für meinen Film“ über „Wie produziere ich mit dem Smartphone ansehnliche Videos“ bis hin zum Schnitt der Videos auf dem Smartphone und der anschließenden Verbreitung im Internet.

Der Mediendienst der Evangelischen Jugend Bramsche ist aus der klassischen Jugendarbeit entstanden. „Für Jugendliche ist der Umgang mit der Videokamera zur Selbstverständlichkeit geworden und sie haben Lust eigene Filme zu drehen. Diesen Trend haben wir erkannt und deshalb den Mediendienst gegründet und aufgebaut,“ erklärt der Leiter Kai-Fabien Rolf.

Viele Antworten denkbar

Was bewegt mich? Eine Frage, auf die Jugendliche im ersten Moment nicht immer eine Antwort haben. „Aber jedem fällt beim genaueren Überlegen immer etwas dazu ein“, meint Rolf: „‚Mich bewegt das Leid in den armen Ländern‘. Oder: ‚Mich bewegt, dass sich bei mir auf dem Land ab 17 Uhr nichts mehr bewegt, nämlich kein Bus fährt.‘ Oder: ‚Mich bewegt, dass es in unserer Gemeinde keinen Raum für uns Jugendliche gibt‘“, nennt Rolf einige Beispiele aus dem Workshop.

Was bewegt die Jugendlichen? Eine Frage, die sich auch die Heinrich-Dammann-Stiftung immer wieder stellt. „Mit der „Heinrich Dammann Roadshow ‚#wasmichbewegt‘ geben wir Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Wünsche, Träume und Ziele in Worte zu fassen, und zwar so, dass sie dies selbst mit dem Smartphone festhalten können. Außerdem zeigen wir den Jugendlichen wie sie mit ihren Videos und Gedanken über das Internet mehr Menschen darauf aufmerksam machen, was sie bewegt“, erzählt Schlichting.

Die Workshops sollen den Jugendlichen Mut machen, sich zu engagieren und zu beteiligen, kreativ zu werden, eigene Ideen zu entwickeln und diese dann auch umzusetzen. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, mit ihren Filmen später auch Projektanträge bei der Heinrich-Dammann-Stiftung zu stellen. Am Ende prämiert eine Jury die besten Videos, die bei den Workshops entstanden sind. Die Preisverleihung findet dann in einem Kino statt. Dort werden die prämierten Filme auch auf der großen Leinwand gezeigt. Der Gewinner Film erhält ein Preisgeld zur Umsetzung des eigenen Projektes.

Wer Interesse hat, für 2019 sind noch Termine für einen #wasmichbewegt-Workshop frei. Anfragen per Mail an info@kirche.media


Die Heinrich-Dammann-Stiftung wurde 1991 gegründet, um die Arbeit mit Jugendlichen zu fördern. Gründer waren Ortrud und Heinrich Dammann. In ihrem Sinne fördert die Stiftung Projekte der Jugendarbeit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, aber auch viele andere kirchliche und nichtkirchliche Vorhaben. Schwerpunkte der Förderung sind die Partizipation Jugendlicher, die Vernetzung der Träger von Jugendarbeit und die Entwicklung zukunftsweisender Jugendarbeit auf dem Land.

Die Heinrich-Dammann-Stiftung mit Sitz in Hildesheim gehört zu den größten kirchlichen Stiftungen in Deutschland, die Jugendarbeit fördern.

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