Pokalturnier mit acht Teams Bramscher Radballer im Landes-Finale auf Platz zwei

Von Sascha Knapek

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Bramsche. Knapp vorbeigeschrammt am Deutschlandpokal-Ticket sind die beiden Radballer Marcel Goy und Steffen Schwarz vom RSV Bramsche. In der Gartenstadt-Turnhalle verloren die beiden Hasestädter das Niedersachsenpokal-Finale 2018 gegen den RV Möwe Göttingen mit 0:4.

Acht Mannschaften kämpften bei dem vom RSV ausgerichteten Turnier um einen Platz beim Bundesfinale. Goy und Schwarz (Bramsche II) trafen in Gruppe A auf ihre Vereinskollegen Rolf Lakomiak und Arno Scheerhorn (Bramsche I) sowie auf Zweierteams aus Göttingen und Bilshausen (II). In der Gruppe B spielten Klaus Ludwig und Jonathan Steinmeier (Bramsche III) gegen Etelsen, Bilshausen IV und Gifhorn IV.

Nach Erfolgen gegen Bramsche I (4:2), Bilshausen II (7:4) und einer Niederlage gegen Göttingen (2:4) durfte Bramsche II in Gruppe A den Halbfinaleinzug feiern. Gruppenerster wurde Göttingen, die gegen Bilshausen II (6:3), Bramsche I (5:3) und Bramsche II (4:2) gewannen.

Auch in Gruppe B reichte es für eine Heimmannschaft zum Weiterkommen. Bramsche III verlor zwar gegen Etelsen (4:5), und spielte gegen Bilshausen IV nur Remis (3:3), aber ein deutlicher 7:2-Sieg gegen Gifhorn sollte für Gruppenplatz zwei reichen. Erster wurde Etelsen.

Entscheidung vom Punkt

Im Halbfinale kam es somit zu den Paarungen Göttingen gegen Bramsche III und Etelsen gegen Bramsche II. Während Göttingen den Finaleinzug mit einem 4:1-Erfolg meisterte, ging das zweite Halbfinale ins Vier-Meter-Schießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es zwischen Etelsen und Bramsche III 5:5 gestanden. Die Entscheidung vom Punkt fiel zugunsten der Lokalmatadore Marcel Goy und Steffen Schwarz (3:2) aus.

Vor dem Finale standen die Platzierungsspiele auf dem Programm. Das Spiel um Platz sieben gewann Gifhorn IV gegen Bramsche I mit 8:4. Platz fünf sicherte sich Bilshausen II im internen Duell mit Bilshausen IV (5:3).

Im Spiel um Platz drei sahen die Zuschauer ein packendes und spannendes Wiedersehen zwischen Bramsche III und Etelsen. Die Hasestädter wollten sich für ihre knappe Niederlage in der Vorrunde revanchieren und beim Pausenpfiff (4:3 für Bramsche) waren Klaus Ludwig und Jonathan Steinmeier auch noch guter Hoffnung. Im zweiten Durchgang drehte Etelsen allerdings den Spieß um und entschied das Aufeinandertreffen am Ende wieder mit nur einem Treffer Unterschied (8:7) für sich.

Die Revanche misslingt

Die Chance zur Revanche bekamen Marcel Goy und Steffen Schwarz im abschließenden Finale. Allerdings blieb es bei der Chance. Simon und Janik Voß vom RV Möwe Göttingen beendeten das Turnier mit einer weißen Weste. Der fünfte Sieg im fünften Spiel machte das Duo zum verdienten Niedersachsenpokal-Gewinner.

Für die beiden Radballer aus Bramsche lief im Finale kaum etwas rund. Das Göttinger Tor war für Marcel Goy und Steffen Schwarz wie vernagelt. Ohne eigenen Treffer mussten sich die beiden RSV-Sportler mit 0:4 geschlagen geben.


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