Wohnungsbau geplant Ausschuss empfiehlt Veränderungssperre für Malgarten

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Eine Veränderungssperre will die Stadt Bramsche für das Gebiet um die ehemalige Gaststätte Aulbert verhängen. Foto: Heiner BeinkeEine Veränderungssperre will die Stadt Bramsche für das Gebiet um die ehemalige Gaststätte Aulbert verhängen. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Zum Schutz der eigenen Planungsziele im Bebauungsplanverfahren „Westlich Hohe Hase“ will die Stadt Bramsche für das Gebiet um die ehemalige Gaststätte Aulbert in Malgarten herum eine Veränderungssperre erlassen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat das einstimmig empfohlen.

Für dieses Gebiet liegt ein Bauantrag vor. Ein Investor möchte hier zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils sechs Wohneinheiten errichten. Außerdem soll die ehemalige Gaststätte umgebaut und ebenfalls als Mietshaus mit neun Wohnheiten umgebaut werden. Weil die ehemalige Gaststätte ortsbildprägend ist und das Kloster Malgarten ganz in der Nähe ist, hatte die Stadt die Zurückstellung des Baugesuchs um ein Jahr beim Landkreis beantragt. In dieser Zeit sollte eigentlich der Bebauungsplan aufgestellt werden. Doch das hat nicht geklappt, deshalb soll jetzt die Veränderungssperre greifen.

„Wir haben versucht, diese Vorlage zu vermeiden“, bekräftigte Wolfgang Tangemann für die Bauverwaltung. Verzögerungen habe es durch wasserrechtliche Fragen und Probleme bei der Vermessung gegeben. Nun solle der Bebauungsplan zügig bearbeitet werden, versprach Tangemann.

„Kein Teufelswerk“

Eine Veränderungssperre sei „kein Teufelswerk“, sondern ein Hilfsmittel für die geplante Entwicklung, meinte der Ausschussvorsitzende Ralf Bergander (SPD). „Ich gehe davon aus, dass wir die zwei Jahre nicht brauchen,“ meinte er mit Blick auf die Geltungsdauer der Anordnung.

Ohne Diskussion folgte der Ausschuss dem Beschlussvorschlag einstimmig. Beim Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes vor einem Jahr hatte Epes Ortsbürgermeister Volker Stuckenberg auf die Befürchtungen im Ort hingewiesen, hier sollten Wohnungen für Leiharbeiter aus dem Niedersachsenpark entstehen.


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