Antrag an den Fachausschuss Bramscher CDU will Mähroboter auf Sportplätzen testen

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Mähroboter könnten eine Lösung für Bramscher Sportplätze sein, glaubt die Bramscher CDU. Foto: CDUMähroboter könnten eine Lösung für Bramscher Sportplätze sein, glaubt die Bramscher CDU. Foto: CDU

Bramsche. Die CDU-Stadtratsfraktion Bramsche möchte die Verwendung von Rasenmährobotern auf städtischen Sportplätzen testen. Einen entsprechenden Antrag hat sie für die nächste Sitzung des für Sport zuständigen Ausschusses eingebracht.

„Wir wollen ehrenamtliche Helfer und Steuerzahler, wo es geht, entlasten, ohne gut funktionierende Lösungen vor Ort zu verändern“, fasste Andreas Quebbemann als CDU-Fraktionsvorsitzender den Grund der Initiative zusammen. Ein Sportplatz weise wenig Hindernisse auf und sei grundsätzlich ideal geeignet, um von leisen, aber leistungsstarken Mährobotern gemäht zu werden. „Es gibt bereits Kommunen im Landkreis, die sehr gute Erfahrungen hiermit gemacht haben und die Technik entwickelt sich in diesem Bereich rasant weiter,“ so Quebbemann. „Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, auf Leasinglösungen zu setzen oder erst einmal Erfahrungen auf einem Sportplatz zu sammeln“, ergänzte die CDU-Vorsitzende Imke Märkl. Auf Dauer sei das im Hinblick auf gesparte Personalkosten aber sicher für viele Sportplätze eine gute Lösung.

„Wir hoffen, dass die Idee eine breite Mehrheit findet, so wie das im Rat mit Blick auf die automatische Bewässerung auch bereits der Fall war“, so Märkl. Dadurch, dass die Geräte auch im Dunkeln fahren können, stehe die Rasenpflege der Nutzung nicht entgegen, hob Quebbemann einen weiteren Vorteil hervor. Bedenken wegen möglicher Beschädigungen oder Diebstähle seien durch technische Lösungen weitgehend unbegründet, ist die Bramscher Union überzeugt. Ein positiver Aspekt sei auch die Nutzung von Strom statt Benzin.


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