Rodungsarbeiten an Schule Bramsche: Große Eschen fallen Stück für Stück

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Bramsche. Ast für Ast, Stück für Stück werden am Donnerstag die hohen Eschen an der Bramscher Meyerhofschule niedergesägt. Vorsicht ist bei den Fällarbeiten zwischen der Schule und den Stadtvillen im Meyerhofviertel geboten, denn die Bäume stehen an einem schmalen Fußweg. Gegen Mittag ist die Erste verschwunden.

Die etwa 40 Jahre alten Eschen sind vom Schlauchpilz befallen, der europaweit ein Eschensterben verursacht. „Immer mal wieder“ stehe deshalb ein Einsatz wie an diesem Donnerstag im Meyerhofviertel an, erzählt Sven Bosse von der ausführenden Firma Stockreiter. Er teilt die Einschätzung von Wolfgang Tangemann von der Stadtverwaltung, dass die Bäume nicht zu retten seien: „Das Holz sieht zwar so noch kernig aus, aber es besteht immer die Gefahr, dass große Äste herausbrechen. Und das ist hier zwischen Schule und den Häusern zu gefährlich.“

Ersatzpflanzung

Und so ist das Stockreiter-Team in luftiger Höhe angefangen, die einzelnen Äste stückweise abzusägen. Gegen Mittag ist die erste der drei Eschen so gut wie komplett entfernt. Bosse schätzt, dass die drei Eschen bis zum Feierabend verschwunden sind. Der Arbeitseinsatz hier geht aber am Freitag noch weiter, weil in der Nachbarschaft Pflegearbeiten an einer Eiche anstehen. Im Herbst gibt es dann noch einen Folgeauftrag: Als Ersatz werden dann fünf Bäume gepflanzt. Bis die allerdings die stattliche Höhe der drei gefällten Eschen erreichen, vergehen noch etliche Jahre.


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