Angebot für Mitarbeiter Kirchenkreise Osnabrück und Bramsche setzen auf E-Bikes

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Die neuen E-Bikes überreichte Geschäftsführer Stefan Brünink vom Zweiradhaus Sprenger und Brünink (Zweiter von links) an Hans Hentschel, Joachim Jeska, Michael Grimmsmann und Siri Wolff. Foto: Kai Rolf/Mediendienst Ev. Jugend BramscheDie neuen E-Bikes überreichte Geschäftsführer Stefan Brünink vom Zweiradhaus Sprenger und Brünink (Zweiter von links) an Hans Hentschel, Joachim Jeska, Michael Grimmsmann und Siri Wolff. Foto: Kai Rolf/Mediendienst Ev. Jugend Bramsche

Bramsche/Osnabrück. Als Antwort auf die zunehmende Belastung der Luft startet der Kirchenkreisverband eine E-Bike Aktion. Die beiden Kirchenkreise Osnabrück und Bramsche haben in Kooperation mit dem Wallenhorster Radgeschäft „Sprenger und Brünink“ jeweils zwei E-Bikes angeschafft.

Die Räder können ab sofort von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für einen bestimmten Zeitraum ausgeliehen werden. „Ziel ist es, die kurzen Wege mit dem Auto in Zukunft zu vermeiden und solche Strecken konsequent mit dem E-Bike zurückzulegen“, erklärt der Bramscher Superintendent Hans Hentschel die Idee dahinter. „Es handelt sich ausdrücklich um keine Diensträder“ stellt Hentschel weiter fest. Denn die Räder wechseln nach wenigen Wochen wieder den Nutzer, um möglichst vielen Mitarbeitern dieses Angebot anbieten zu können. „Wir hoffen auf einen Prozess, der in den Gemeinden weiter weg vom Auto bei Kurzstrecken führt“, so Hentschel.

In der Hannoverschen Landeskirche gibt es bisher keine Möglichkeit für Mitarbeiter, E-Bikes zu leasen. Dieser Hintergrund führte nun dazu, dass die beiden Kirchenkreise zusammen vier E-Bikes angeschafft haben, die mit dem Logo und Slogan „Wir tun was gegen CO2 – Radeln in der Schöpfung“ beklebt werden. „Gerade in unserem städtischen Kirchenkreis Osnabrück sind die Wege kurz genug, um konsequenter das Rad zu benutzen“, stellt Superintendent Joachim Jeska fest, der selbst viele Wege auf seinem Fahrrad zurücklegt, ganz ohne Motor. Auch schlechtes Wetter ist für Hentschel kein Grund, nicht das Rad zu nutzen: „Es gibt einen riesigen Markt an passender Regenkleidung fürs Rad, angefangen von Galoschen für die Schuhe bis hin zur superleichten Regenhose“.

„Wir schlagen mit dieser Aktion mehrere Fliegen mit einer Klappe“, so die Superintendenten. „Zum einen tun die Mitarbeitenden etwas für ihre Gesundheit, denn Bewegung und frische Luft sind im Programm enthalten. Zum anderen nehmen wir es ernst, dass etwas gegen den Klimawandel getan werden muss, selbst wenn es nur ein Tropfen des guten Willens auf den Stein menschlichen Versagens an der Bewahrung der Schöpfung sein kann.“

Dass diese Aktion zunächst nur auf die beiden Kirchenkreise Osnabrück und Bramsche beschränkt ist, bedauern die beiden Superintendenten sehr und hoffen, dass auch aus der Landeskirche demnächst Signale kommen werden, die das Fahrrad gleichbedeutend neben das Auto stellen werden. „Ich kann mir vorstellen, dass die Landeskirche als Arbeitgeber zinsfreie Kredite zur Verfügung stellt, die mit geringer Belastung zurückgezahlt werden, oder andere Wege findet, den Mitarbeitenden den Weg zum eigenen E Bike zu erleichtern,“ schlägt Superintendent Hentschel vor.

In Osnabrück wird Superintendent Joachim Jeska selbst mit dem Projekt starten. Bei einer Probefahrt konnte er feststellen: „Das ist ja wirklich eine tolle Art der Fortbewegung.“ Im Kirchenkreis Bramsche sind Pastor Michael Grimmsmann und die kommissarische pädagogische Geschäftsführerin Siri Wolff die Ersten, die die Räder ausprobieren.

Nach jeweils sechs Wochen werden die Räder dann weitergegeben. Superintendent Hentschel erledigt hingegen erhebliche dienstliche Strecken schon seit vier Jahren mit dem E Bike.


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