Veranstalter Awo und Heimatverein Eine Feier für Jung und Alt in Achmer

Von Judith Perez

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Achmer. Zum ersten Mal haben der Heimatverein Achmer und die Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt (Awo) zu einem gemeinsamen Familienfest eingeladen.

Im letzten Jahr noch veranstaltete der Awo-Ortsverein allein ein Sommerfest. Ziel war zu zeigen, dass die Awo im Ort nicht nur den Seniorenclub für die Älteren zu bieten hat, sondern auch eine Anlaufstelle für junge Familien sein will. Den gleichen Ansatz verfolgt seit einiger Zeit auch der Heimatverein in Achmer. Der 1. Vorsitzende, Nils Aufleiter, symbolisiert dabei eine neue, junge Generation, die Aktivitäten für Jung und Alt bieten will. Nun haben sich die beiden Vereine zusammengetan, ihre Kräfte gebündelt und am Sonntagnachmittag auf dem Gelände des Heimathauses ein gemeinsames Familien-Sommerfest gefeiert. „Ganz entspannt“ ging es dabei zu, wie Aufleiter und Nicole Ewert, Vorsitzende der Awo-Ortsgruppe Achmer, betonten.

Für die Kinder gab es einen Spieleparcours mit fünf verschiedenen Stationen. Die „alten, einfachen aber sehr kreativen“ Spiele waren entstaubt und wieder aktiviert worden. An das „Scheibenschießen“ hatte Aufleiter aus seiner Kindheit noch so „tolle Erinnerungen“, dass er es im Lager der Kirchengemeinde ausfindig machte. Auch einfache Holzkegel kamen wieder zum Einsatz. „Wir haben uns bewusst gegen eine große Hüpfburg entschieden“, berichteten die beiden Organisatoren. „Wir wollten es einfach halten.“ Das Glücksrad kam als Unterstützung vom Awo-Kreisverband und der Leierkastenspieler Otto Wrocklage unterhielt besonders die älteren Gäste beim Kaffeetrinken im neu gestalteten Garten des Heimathauses.

Über die Melodien aus dem Leierkasten von Otto Wrocklage freuten sich besonders die älteren Gäste.

Die Awo-Vorsitzende Ewert und der Heimatvereins-Vorsitzende Aufleiter betonten, dass sie es wichtig finden, gerade in der heutigen Zeit, Kindern vorzuleben, welch großen Wert ehrenamtliches Engagement habe. „Auch wenn heute meist beide Elternteile berufstätig sind und freie Zeit ein knappes Gut ist, sollte man sich unbedingt irgendwo engagieren“, meinte Ewert.


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