Neue Abfolge der Veranstaltung Gemischte Bilanz nach Engter Bisse 2018

Von Holger Schulze

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Engter. Mit einer veränderten Veranstaltungsreihenfolge wollte der Ortsrat als Organisator neue Impulse für die Engter Bisse 2018 setzen. Das funktionierte für den zweiten Veranstaltungstag am Sonntag sehr gut, am Samstag jedoch nur bedingt.

Von den Besucherzahlen alles andere als stark begann das Konzert am Samstagabend, das erstmals der Auftakt zur Bisse war. Zum dritten Mal in Folge engagiert worden war die Rockband „Just for Fun“. Als Dieter Hölscher, Sergey Samoylov, Ekkehard Lehwark, Hubert Litterscheid und Karl-Heinz Brandes mit den Welthits aus den 1960er bis 1980er Jahren loslegten, war die Zuschauerzahl schnell mit einem Blick zu erfassen. Zwar vervielfachte sich das Publikum dann doch noch im Laufe des Abends ganz erheblich, so dass alle Bänke an den Tischen besetzt waren. Aber so ganz begeistert mochte Ortsbürgermeister Ralf Seeleib nicht auf den Auftaktabend blicken.

Es sei ja keine Veranstaltung, „die wir als Ortsrat für uns selbst machen“, sinnierte Seeleib nicht nur im Anbetracht der Tatsache, dass ganz überwiegend nur alteingesessene Engteraner dem Konzert der konditionsstark auf der Bühne rockenden Oldies zuhörten. Vermisst wurden besonders die Ortsangehörigen aus den neuen Baugebieten. Ferner war für Seeleib der Umstand, dass in diesem Jahr der Grill- sowie der Getränkestand nicht aus der Reihen der Engteraner Gastronomen besetzt werden konnten Anlass, über den Bisse-Samstag nach dem Wochenende ein weiteres Mal im Ortsrat nachdenken zu wollen.

Viel los am Sonntag

Eitel Sonnenschein herrschte demgegenüber beim sonntäglichen Flohmarkt. Eine bis zum Autohaus Schlüter mit Ständen besetzte Venner Straße und das eifrige Feilschen bewiesen bei bestem Wetter eindrucksvoll, wie belebt es bei der Engter Bisse zugehen kann. Zu all dem bespielte das Musikkorps Lappenstuhl mit gefälliger Bläsermusik das Geschehen und so mancher Freilufthändler hatte einen ansprechenden Umsatz erzielt.

Beim Sonntagsflohmarkt der Bisse wurde es in der Venner Straße eng.

Zum ersten Mal am Sonntag und nicht bereits am Samstag fand dann das fest zur Engter Bisse gehörende Entenrennen statt. Die Hoffung, dadurch mehr Resonanz zu erzielen, erfüllten sich. Die 157 verkauften, ganz überwiegend knallgelben Badewannenquietscher übertrafen die Zahlen der vergangenen Jahre deutlich. So hatten sich die Bemühungen der Organisatoren gelohnt, trotz der Trockenheit ausreichend Wasser für den Wettbewerb aufzustauen. Drei Wochen langes Bachstauen und ein zusätzlicher Tankwagen Wasser von Bauer Brüggemann waren in diesem Jahr erforderlich, um wenigstens eine Handbreit Wasser unter den Bäuchen der Enten auf ihrem Weg ins Ziel bereitstellen zu können. Wie gewohnt gab es nach dem Zieleinlauf altersgerechte Preise für die Besitzer der ersten beiden Enten. Auch die beiden Nachzügler sicherten ihren Eigentümern einen Preis. Gewonnen hatte außerdem der Förderverein der Engteraner Kitas, der das Startgeld nun für weitere Anschaffungen in den beiden Kindergärten am Ort verwenden will.


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