MFC Osnabrück feierte Jubiläum 150 Nachbauten bei Modellflugtagen in Achmer

Von Holger Schulze

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Achmer. Sein 70-jähriges Bestehen hat der Modellflugclub Osnabrück auf dem Flugplatz in Achmer gefeiert.

Nicht wie sonst auf dem hinteren Teil des Geländes, wo normalerweise die Freunde der funkgesteuerten Flugobjekte diese durch die Luft lenken, sondern direkt an der Startbahn der Großflugzeuge hatten die Mitglieder des Vereins sowie auswärtige Modellbauer aus Nord- und Süddeutschland oder aus den Niederlanden ihre Kleinflieger startklar postiert.

150 originalgetreue Nachbauten

Die Besucher dieser Flugtage bekamen von den 50 Piloten rund 150 originalgetreue Nachbauten von Jets, Hubschraubern, Doppeldeckern und Seglern sowie den einen oder anderen Eigenentwurf nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft zu sehen. Bei der Feierstunde am Samstagabend schauten Bürgermeister Heiner Pahlmann und Ortsbürgermeisterin Anke Hennig vorbei. Auch Heiner Berstermann überbrachte als 1. Vorsitzender für den Osnabrücker Verein für Luftfahrt die Glückwünsche zum Jubiläum.

Bei den ganztägigen Flugschauen selbst ging es nicht nur zeitweise superschnell, sondern auch täuschend echt in der Luft zu. So rasten die Jets mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern über das Gelände. Nicht zuletzt aufgrund ihres beeindruckenden Turbinensounds war es ohne das Wissen, dass diese Flugzeuge nicht kilometerweit, sondern ganz nahe an einem vorbeirauschten, wohl nur Insidern möglich, sie von den Originalen im Großformat zu unterscheiden.

1500 Stunden im Hobbykeller

Um die 1500 Stunden im Hobbykeller sowie reichlich Erfahrung an der Fernsteuerung sind erforderlich, um solche Geschosse zu konstruieren und sicher durch die Luft zu manövrieren. Es ist aber auch möglich, mit gekauften Flugzeugmodellen unter 100 Euro den Einstieg in dieses Hobby zu beginnen, wie Peter Jacob, der Vorsitzende der Modellflugclubs, erzählte. „Wir sind wie eine große Familie. Es herrscht eine tolle Atmosphäre und jeder hilft jedem bei kleineren Reparaturen“, beschrieb Jacob die Stimmung auf dem Platz.

Nicht nur schnell, sondern auch täuschend echt sieht dieser Jet in der Luft aus. Dabei passt er nach der Landung wieder in einen Pkw.

„Holm- und Rippenbruch“ wünscht man sich unter den Hobbypiloten, und dieser Wunsch ging bei den Flugtagen auch so wie gemeint in Erfüllung. Bei dem fast durchgängig herrlichen Sommerwetter von Freitag bis Sonntag musste lediglich der für den Abschluss am Sonntagabend geplante Start des Heißluftballons aufgrund zu starker Winde abgesagt werden.


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