Jugendparlament initiierte Erneuerung Neue Skateranlage in Bramsche eingeweiht

Von Yvonne Sommer

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Bramsche. Der neue Skatepark an der Alten Webschule in Bramsche ist am Sonntag eingeweiht worden.

Zur Einweihung des neues Skateparks hatte das Jugendparlament (JuPa) Bramsche eingeladen. Neben Bramsches Bürgermeister Heiner Pahlmann, ließen es sich auch Liesel Höltermann als Vorsitzende der Bürgerstiftung, Sozialausschuss-Vorsitzende Anke Hennig und Ortsbürgermeisterin Roswitha Brinkhus nicht nehmen, ein paar Worte an die Jugendlichen zu richten und sich für ihr Engagement zu bedanken.

„Das erst im Jahr 2015 gegründete Bramscher Jugendparlament hat in drei Jahren schon einiges auf die Beine gestellt“, lobte der Bürgermeister. Der Skatepark sei ein langwieriges, jedoch sehr lohnenswertes Projekt gewesen. Wichtig in der Arbeit der Jugendlichen sei aber auch, dass diese gehört und ernst genommen werden. „Wenn etwas von Jugendlichen für Jugendliche getan wird, hat es auch noch mal einen ganz anderen Stellenwert“, meinte Pahlmann.

Diesen Worten konnte Jugendpflegerin Steffi Uhlenkamp, die das JuPa betreut, nur zustimmen: „Die jungen Leute haben gar nicht den Anspruch, alles durchzusetzen. Dass sie ernst genommen werden ist ihnen viel wichtiger“, betonte sie. Nicht alles haben zu können sei auch ein wichtiger Lernprozess.

Jessica Mack, Geschäftsführerin des Universum e.V., nutzte die Gelegenheit, sich ausführlich bei allen Förderern, Unterstützern und Sponsoren zu bedanken. „Ohne diese Menschen und Firmen, hätte das Projekt nicht verwirklicht werden können.“

Ein besonderer Dank ging an Heinz Aulfes: Er hatte seine Geldgeschenke, die er im vergangenen Jahr zu seinem 90. Geburtstag erhalten hatte, für das Projekt gestiftet.

Zu den Förderern gehörte auch die heutige Bundestags- und frühere Landtagsabgeordnete Filiz Polat – zumindest mittelbar: Sie hat das Projekt als Mitglied im Stiftungsrat der Lotto-Sport-Stiftung mit unterstützt. In den 90er-Jahren gehörte Polat zu den Initiatoren der ersten Skateranlage in der Bramscher Innenstadt.

Auch die Flatrail wurde ausgiebig getestet.

Außer auf der schon seit Jahren bestehenden Halfpipe, können die Skater sich nun auf mehreren Rampen mit und ohne Flatrail (eine Stange, auf der man mit dem Skateboard gleiten kann) austoben. Auch BMX‘ler und Inline-Skater nutzten die neuen Bahnen schon während der gut besuchten Eröffnungsfeier.


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