Dennis Kötter im Interview Bramsches neuer Handballtrainer will die Klasse halten

Von Sascha Knapek

Meine Nachrichten

Um das Thema Bramsche Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Dennis Kötter (Zweiter von rechts) zusammen mit Karsten Mühlmeier, Christoph Müller und Maik Podszuweit (von links) bei seiner Vorstellung. Archivfoto: SchüßlerDennis Kötter (Zweiter von rechts) zusammen mit Karsten Mühlmeier, Christoph Müller und Maik Podszuweit (von links) bei seiner Vorstellung. Archivfoto: Schüßler

Bramsche In der Sommerpause gab es bei den Handballern des TuS Bramsche einen Wechsel auf der Trainerbank. Auf Maik Podszuweit und Christoph Müller folgt Dennis Kötter. Nach dem Aufstieg von der Landes- in die Verbandsliga wartet auf die Hasestädter somit nicht nur eine neue Spielklasse, sondern auch ein neuer Übungsleiter. Bevor es auf Sonntag, 26. August 2018, mit einem Pokalturnier vor heimischer Kulisse losgeht, haben wir mit Kötter über sein Saisonziel, die neue Liga und den Pflichtspielauftakt gesprochen.

Herr Kötter, wie gefällt es Ihnen bisher in Bramsche?

Bramsche ist nicht neu für mich. Meine Frau hat schon hier gewohnt und somit kenne ich mich zumindest in der Ortsmitte und den Schuhgeschäften jetzt ganz gut aus (lacht).

Die ersten Pflichtspiele warten im Pokal. Was erwarten Sie beim Heimturnier von Ihrem Team und wie ist die Zielsetzung für diesen Wettbewerb?

Ich glaube, dass der Pokal für uns noch zur Saisonvorbereitung gehört. Wir wollen dort weitere Spielpraxis sammeln. Leider werden bei dem Heimturnier nicht alle unsere Spieler mit dabei sein. Aber wir werden uns ins Zeug legen und schauen, was am Ende dabei rum kommt.

Neuland betreten Sie und Ihre Spieler im Ligaalltag. Was wird das Schwierigste sein, das den TuS in der Verbandsliga erwartet?

Das Spiel an sich ist in der Verbandsliga schneller. Fehler werden dadurch schneller bestraft und wir müssen körperlich voll dagegen halten.

Was sind weitere Unterschiede zwischen der alten und der neuen Spielklasse?

Vor allem, dass die kompletten Begegnungen in der Verbandsliga online gestellt werden, ist neu. Damit kann man sich bei der Spielvorbereitung Vorteile verschaffen. Aber nicht nur wir können unsere Gegner dadurch leichter analysieren. Natürlich ist das umgekehrt genauso der Fall.

Wie lautet das Saisonziel?

Natürlich ist unser Ziel der Klassenerhalt. Alles, was danach kommt, nehmen wir selbstverständlich gerne mit. Aber ich denke, der Nichtabstieg wird im ersten Jahr schwer genug. Gerade, weil wir einige Abgänge zu verzeichnen haben.

Und was sind die wichtigsten Aspekte, die Ihre Spieler im Auge behalten müssen, um dieses Ziel zu erreichen?

Wir müssen leidenschaftlich spielen, mit viel Willen – im Angriff, wie in der Verteidigung. Außerdem ist es wichtig, füreinander da zu sein. Und in manchen Situationen müssen wir disziplinierter auftreten. Vermeiden wir leichte Fehler, können das in einer Partie schnell vier bis fünf Tore Unterschied sein. Die können entscheidend sein, wer das Spielfeld als Sieger verlässt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN