Umfrage im Ortsrat vorgestellt Bramscher Jugendparlament fordert mehr Licht am Hasesee

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Stockduster ist es auf der Nordtangente. Kommt Radfahrern ein Auto entgegen, sehen sie gar nichts mehr. Foto: JugendparlamentStockduster ist es auf der Nordtangente. Kommt Radfahrern ein Auto entgegen, sehen sie gar nichts mehr. Foto: Jugendparlament

Bramsche. Das Bramscher Jugendparlament fordert eine bessere Beleuchtung am Hasesee und an der Nordtangente. Die Notwendigkeit wird mit einer Umfrage belegt, die Jupa-Vertreter im Ortsrat Bramsche vorgestellt haben.

Vittoria Do Rosario Daniel und Matthis Waldkötter betonten dabei, dass unter den insgesamt 258 Befragten nicht nur Schüler gewesen seien. Mehr als die Hälfte von ihnen ist mit der Beleuchtung in Bramsche ganz allgemein unzufrieden. Am Hasesee sind es sogar drei Viertel aller Befragten. Die meisten von ihnen nutzen den Weg um den See zu Fuß oder mit Rad regelmäßig, 20 Prozent sogar täglich.

Schlechtes Ergebnis auch für Nordtangente

Genauso schlecht fällt das Ergebnis für die Nordtangente aus: 74,1 Prozent sind hier „eher unzufrieden“ oder sogar „sehr unzufrieden“. Allerdings sind hier deutlich weniger der Befragten unterwegs: 31 Prozent gaben an, die Nordangente gar nicht zu nutzen, bei den Wegen rund um den Hasesee waren es nur 10,9 Prozent.

Die Beleuchtung wirkt sich direkt auf das Sicherheitsempfinden der Befragten aus. 58,9 Prozent der Befragten gaben an, Hasesee oder Nordtangente schon einmal gemieden zu haben, weil es ihnen dort zu dunkel war. Nach den Recherchen der Jugendlichen kostet eine zusätzliche Lampe 2500 Euro. „Wir finden, das wäre eine gute Investition“, fasste Matthis Waldkötter zusammen, der sich bei den Schulleitern für die Kooperation bei der Befragung bedankte. Zum Schluss übergab er eine Unterschriftensammlung für eine bessere Beleuchtung an Bürgermeister Heiner Pahlmann.

„Gute Arbeit für alle Bürger“

Ortsbürgermeisterin Roswitha Brinkhus lobte die „sehr gute Arbeit des Jugendparlamentes für alle Bürger“. Das Thema werde im Zuge der Haushaltsplanberatungen diskutiert: „Das geht nicht unter, wir verfolgen das weiter“, versprach sie.


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