An der Alten Webschule Einweihungsfeier für neuen Skatepark in Bramsche

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Ob mit Bike oder auf dem Board: Der neue Skatepark an der Alten Webschule in Bramsche wurde schon in den vergangenen Tagen genutzt. Offizielle Einweihung ist am Sonntag, 19. August 2018. Foto: Stefanie UhlenkampOb mit Bike oder auf dem Board: Der neue Skatepark an der Alten Webschule in Bramsche wurde schon in den vergangenen Tagen genutzt. Offizielle Einweihung ist am Sonntag, 19. August 2018. Foto: Stefanie Uhlenkamp

Bramsche. Der neue Skatepark an der Alten Webschule in Bramsche ist fertig und wird am Sonntag, 19. August 2018, von 12 bis 18 Uhr feierlich eingeweiht.

Rund drei Jahre ist es her, dass es immer häufiger Beschwerden über den Zustand des Skateparks in Bramsche gab. Um hier eine Verbesserung herbeizuführen, beschlossen Madita Geers und Celina Bodenstein, sich für das einzurichtende Jugendparlament (JuPa) aufstellen zu lassen. Außerdem wurde Skater Maxi Ruwe aktiv. Er machte Fotos vom Zustand der Elemente und ging damit zum Sozialausschuss des Stadtrats.

Madita Geers und Celina Bodenstein wurden gewählt, und das JuPa schrieb sich umgehend auf die Fahnen, sich um den Skatepark kümmern zu wollen. Was die Jugendparlamentarier in der Folge lernen: „Es braucht sehr viel Hartnäckigkeit und den festen Willen, es zu schaffen“, beschreibt es Stadtjugendpflegerin Stefanie Uhlenkamp, die das JuPa betreut. Die nötige Ausdauer hätten die Jugendlichen aber „auf jeden Fall gezeigt, auch wenn es mal so schien, als ob es kein Weiterkommen mehr gibt für das Projekt“, lobt Jessica Mack, die Geschäftsführerin des Vereins Universum, auf dessen Gelände an der Georgstraße der neue Skatepark nun errichtet worden ist.

Ab Sommer 2015 war eine Gruppe von Skatern regelmäßig mit Mitarbeitern der Stadtjugendpflege unterwegs, um Eindrücke in anderen Skateparks der Umgebung zu sammeln. „Wir haben fast jede Anlage im Landkreis besucht“, erinnert sich Uhlenkamp. Dabei habe man „viele gute Ideen gewonnen, aber an manchen Orten auch gesehen, wie es nicht sein sollte“. Nachdem Skater und das JuPa sich auch einen ersten Überblick über technische und finanzielle Fragen verschafft haben, werden alle Vorschläge zusammengetragen, eine „Best of“-Liste erstellt und anschließend ein Modell des künftigen Skateparks gebaut.

Obwohl auch der Sozialausschuss begeistert ist von der Arbeit der Jugendlichen und Gelder bewilligt, kommt das Projekt doch in der Folge immer wieder ins Stocken. Denn in der Zusammenarbeit mit einem extern beauftragten Fachplaner stellt sich heraus, dass die Vorstellungen doch durchaus unterschiedlich sind und zudem verschiedene Sicherheitsvorkehrungen erforderlich sind, die vorher noch nicht bekannt waren. In dieser Phase – und auch darüber hinaus – fungierte Christian Müller, Mitarbeiter der Bauverwaltung im Bramscher Rathaus, nicht nur als „Anlaufstelle“ für alle Beteiligten, sondern auch immer mal wieder „als Motivator, wenn es denn nötig war“, wie er selbst selbst.

Letzten Endes konnten jedenfalls doch alle Fäden zusammengeführt werden, und „Bramsche bekommt jetzt eine neue Skate-Anlage, die nah an dem ist, wie wir es uns von Beginn an vorgestellt haben“, betont Richard Keib, der dem ersten JuPa angehörte und auch für die Stadtjugendpflege tätig ist. Gemeinsam mit seinen Nachfolgern im Parlament, hier insbesondere Matthis Waldkötter und Matthias Stottmann, machte man sich nun also daran, die Einweihungsfeier für den neuen Skatepark zu planen, die am Sonntag, 19. August 2018, um 12 Uhr beginnen wird. Mit im Boot: Christian Reddehase, ebenfalls bei der Stadtjugendpflege aktiv – und versierter Skater: Er wird am Sonntag einen „Grundkurs Skaten“ anbieten, „bei dem garantiert jeder mitmachen kann, auch ohne Vorerfahrung“, wie er versichert. Bei einer „Best Tricks“-Session dürfen die routinierteren Skater ihr Können zeigen. Außerdem gibt es einen Graffiti-Workshop, eine Bar für alkoholfreie Cocktails und weitere Getränke, Pizza und Slush Ice.

Eingeladen sind „alle, die Interesse haben“, wie die Organisatoren betonen. Insbesondere aber auch alle Förderer, die den Bau des neuen Skateparks ermöglicht haben. Und das sind eine ganze Menge: Neben der Stadt Bramsche, dem Ortsrat Bramsche und den Stadtwerken auch die Bürgerstiftung, die Lotto-Sport- und die OLB-Stiftung sowie die Firma Dallmann, Bäckerei Justus, Sostmann, Spedition Berghegger, Autohaus Timmer, Kohl Recycling, Edeka Kuhlmann und Bus Beckermann.

Die Miniramp wurde schon vor einigen Monaten wieder hergerichtet, bevor die neuen Elemente für den Skatepark da waren. Foto: Björn Dieckmann

Unabhängig von der Erneuerung der Skate-Anlage konnte der Universum-Verein bereits Ende Mai dank einer Spende die Oberfläche der bestehenden großen Miniramp auf dem Innenhof der Alten Webschule erneuern. Die Miniramp ist das letzte und auch größte Element der vor über 20 Jahren erbauten vorherigen Skateanlage an der Alten Webschule.


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