Verzicht auf Rechtsmittel Nach Mordurteil gegen Bramscher doch keine Revision

Von Björn Dieckmann und Stefan Buchholz

Ein wegen Mordes verurteilter Bramscher wird gegen das Urteil des Landgerichts Osnabrück nun doch keine Revision einlegen. Foto: David Ebener/dpaEin wegen Mordes verurteilter Bramscher wird gegen das Urteil des Landgerichts Osnabrück nun doch keine Revision einlegen. Foto: David Ebener/dpa

Bramsche/Osnabrück. Entgegen erster Ankündigungen wird ein im Mai 2018 wegen Mordes verurteilter Bramscher nun doch keine Revision einlegen.

Der Beschuldigte aus Bramsche war Mitte Mai vor dem Landgericht Osnabrück wegen Mordes und wegen besonders schwerer Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Das Gericht ging dabei von einer verminderten Schuldfähigkeit des Mannes aus. Die Kammer ordnete zudem die Unterbringung des Bramschers in einer psychiatrischen Klinik an.

Der Verteidiger des Verurteilten kündigte umgehend an, in Revision gehen zu wollen. Nun aber erklärte er auf Anfrage unserer Redaktion: „Das Urteil wird rechtskräftig. Mein Mandant hat sich damit abgefunden. Mehr gibt es nicht zu sagen.“ 

Nach Überzeugung des Gerichts hat der Mann im Juni 2017 seine ehemalige Freundin heimtückisch mit mehreren Axtschlägen getötet und anschließend die Tatwohnung in Brand gesetzt.


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