Neues Führungsangebot Auf den Spuren der Funde von Kalkriese

Bei der Parkführung bekommen Teilnehmer Einblicke in die Arbeit des Kalkrieser Archäologie-Teams. Foto: Hermann Pentermann/Varusschlacht im Osnabrücker LandBei der Parkführung bekommen Teilnehmer Einblicke in die Arbeit des Kalkrieser Archäologie-Teams. Foto: Hermann Pentermann/Varusschlacht im Osnabrücker Land

Kalkriese. Im neuen Führungsangebot „Auf den Spuren der Funde“, das am Sonntag, 12. August 2018, um 12 Uhr im Park des Varusschlacht-Museums Kalkriese stattfindet, bekommen Besucher Einblicke in die facettenreiche Arbeit des Kalkrieser Archäologie-Teams.

Wie kann man Ereignisse vor 2000 Jahren rekonstruieren? Wie arbeitet ein Archäologe? Und welche weiteren Wissenschaftler sind an der Entschlüsselung des Schlachtfelds Kalkriese beteiligt? Bei einem geführten Spaziergang über den historischen Boden im Museumspark wird die akribische Spurensuche in Kalkriese dargestellt.

Dort, wo sich vor über 2000 Jahren Germanen und Römer gegenüber standen, wird seit 1989 systematisch geforscht. Befunde und Funde werden mit der Varusschlacht des Jahres 9 n. Chr. verknüpft. Jährliche Grabungskampagnen bringen stets neue Ergebnisse und Erkenntnisse über die antike Schlacht hervor. So wurde 1990 die Gesichtsmaske eines römischen Reiterhelms entdeckt, die schließlich zum international bekannten Markenzeichen für Kalkriese und das Osnabrücker Land wurde.

Im Rahmen der Führung veranschaulichen Repliken der Maske und weiterer Funde sowie Karten und Abbildungen aus bald 30 Jahren Grabungs- und Forschungsgeschichte die Entwicklung des historischen Ortes.

Weitere Parkführungen „Auf den Spuren der Funde“ finden am 16. September sowie am 14. Oktober 2018 statt, jeweils um 12 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kosten betragen 4 Euro pro Person zzgl. Eintritt. Weitere Informationen gibt es unter www.kalkriese-varusschlacht.de.


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