„Dialogmobil“ auf dem Kirchplatz „Bürgerdialog Stromnetz“ führt intensive Gespräche in Bramsche

Von Heiner Beinke

Angeregte Gespräche hatte der Regionalberater Oliver Smith (Mitte) und sein Kollege Heinrich Laun (rechts) vom „Bürgerdialog Stromnetz“ auf dem Bramscher Kirchplatz. Foto: Heiner BeinkeAngeregte Gespräche hatte der Regionalberater Oliver Smith (Mitte) und sein Kollege Heinrich Laun (rechts) vom „Bürgerdialog Stromnetz“ auf dem Bramscher Kirchplatz. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Die Energiewende ganz allgemein und die 380-KV-Höchstspannnungsleitung von Conneforde nach Merzen im Besonderen waren Themen am „Dialogmobil“ des „Bürgerdialogs Stromnetz“, das am Mittwoch Station auf dem Bramscher Kirchplatz Station machte. Die Ansprechpartner Oliver Smith und Heinrich Laun waren mit der Resonanz durchaus zufrieden.

„Wir sind jetzt drei Stunden hier und ich hatte schon zehn intensive und längere Gespräche. Wenn man bedenkt, dass noch Ferien sind, ist das gut“, sagt Oliver Smith, der als Regionalmanager sein Büro in Quakenbrück hat. Mit ihm unterwegs war Heinrich Laun, der sein Büro in Krefeld hat. Mit dem Dialogmobil sind sie und ihre Kollegen dort unterwegs, wo ein Ausbau des Stromnetzes ansteht. So wie im Bramscher Ortsteil Balkum.

„Gut informiert“

„Im Allgemeinen sind die Menschen schon ganz gut informiert“, stellt Oliver Smith bei seinen Ortsterminen fest. In Bramsche war er am Dienstag allerdings zum ersten Mal. Seine Aufgabe ist hier wie in Ankum oder Quakenbrück die gleiche:. Informationen weiterzugeben zu allen technischen und verfahrenstechnischen Fragen rund um das Thema Netzausbau. „Wir sind dabei nicht Partei“, stellt Smith klar. Der Oldenburger hat sich nach dem Studium des Wirtschaftsingenierwesens auf eine Stellenanzeige des Projektes Bürgerdialog beworben, das vom Bundeswirtschaftsministerium ausgeschrieben worden ist.

Auch für seinen Kollegen Heinrich Laun, der Volkswirtschaft studiert hat, gilt der Grundsatz, den Bürger neutral und umfassend zu infiormieren. Am Sinn der Energiewende grundsätzlich hat er allerdings keinen Zweifel: „Windenergie lässt sich hier im Norden am besten produzieren, gebraucht wird sie aber woanders. Dazu braucht es neue Leitungen.“

Wer den Termin auf dem Kirchplatz verpasst hat, aber an Informationen interessiert ist, kann sich an Oliver Smith, Tel. 015904258633, Mail smith@buergerdialog-stromnetz.de, wenden.


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