Unterwegs neun Stationen Ideale Bedingungen bei der 16. Bramscher Gastro-Rad-Tour

Von Judith Perez


Nicht zu heiß, aber trotzdem schön sonnig, bietet der Sonntag, 5. August 2018, ideale Bedingungen für die 16. Gastro-Rad-Tour in Bramsche und Umgebung.

Kalkriese. Ingrid und Peter Brinkmann sind bereits um 9 Uhr zuhause in Schleptrup aufgebrochen. Sie sind die ersten Besucher im Landgasthof „Zum alten Dreschhaus“ in Kalkriese. An ihrer ersten Station erwartet sie ein kühlendes Wassereis oder ein Kräuterlikör. Die Wahl fällt auf das Eis. Immerhin haben die beiden vor, alle neun Stationen abzufahren. Deshalb noch kein Schnaps. Anschließend soll es zur Varus-Deele, von da aus zur Varusschlacht, dann nach Hesepe und schließlich zu den vier Stationen in Bramsche gehen. Neu dabei ist in diesem Jahr der Gasthof „Zur Post“ in Wallenhorst. Den wollen sie auch noch abfahren. Die beiden schätzen ihre Strecke auf um die 40 Kilometer. „Das Schönste dabei ist, viele Bekannte zu treffen. Es macht einfach Spaß“, sagt Ingrid Brinkmann.

„Leute sind gut drauf“

Bei der Gastro-Rad-Tour erhalten die Radler an jeder der neun Stationen einen Stempel und eine kostenlos kleine Stärkung. Bei mindestens sieben Stempeln nehmen sie an einer Verlosung teil.

An der Varus-Deele ist um 10.30 Uhr schon geschäftiges Treiben. Radfahrer trudeln ein, holen sich ihren Stempel ab und freuen sich über einen Mini-Berliner, überreicht von Inhaberin Heidi Sommerfrüchte. Sie nimmt gern an dieser Aktion teil. „Es ist immer eine tolle Stimmung, die Leute sind gut drauf, ich sehe viele Bekannte und natürlich ist es auch ein bisschen Werbung für das Haus“, so die gut gelaunte Frau, die am Morgen schon Unterstützung von ihren beiden Söhnen beim Verteilen der Gartenkissen hatte.

An Getränke denken

Heidi Sommerfrüchte und ihre beiden Söhne, Jonas und Jan-Malte, genießen den Tag mit den fröhlichen Radlern.

Eine weitere Gruppe trudelt ein. Es sind insgesamt elf Freunde aus Bramsche, Achmer und Pente. Die Jüngste in der Gruppe ist 14, der Älteste ist 57 Jahre alt. Nur zwei fahren auf einem E-Bike, wegen ihrer Knieprobleme, der Rest strampelt ohne Motor die Strecke ab. Stefanie Ottermann findet die Gratis-Verpflegung „einfach toll. Man muss gar nichts mitnehmen. Überall gibt es etwas.“ Nur an Getränke müsse man denken, so die Radlerin.


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