Start des Ausbildungsjahres Erster Tag für 22 neue Dallmann-Azubis in Bramsche

Von Marcus Alwes


Bramsche. Das neue Ausbildungsjahr hat in der Region begonnen. Auch für 22 junge Menschen, die sich an Tag eins ihrer Lehre beim Straßen- und Tiefbauunternehmen Dallmann am Wiesenweg in Bramsche eingefunden hatten. 

Die Baukonjunktur ist insgesamt gut, das wird auch in der Öffentlichkeit so wahrgenommen“, stellte Dallmann-Geschäftsführer Thorsten Goerke fest. Entsprechend attraktiv sei eine mehrjährige Berufsausbildung in diesem Bereich. Und, so Goerke, „bei Dallmann ist klar, dass die Arbeit, die Jobs oder auch das Unternehmen nicht ins Ausland verlagert werden“. Das sorge bei Lehrstellenbewerbern für Sicherheit.

Wer beim Straßen- und Tiefbaubetrieb einen Ausbildungsplatz erhalte oder langfristig dort beschäftigt sei, habe „das große Glück, dass man täglich in der Region oder sogar vor Ort in Bramsche arbeitet“, stellte der Geschäftsführer heraus. Erfreulich sei, dass nach bereits stattlichen 15 Azubis im Vorjahr diesmal sogar 22 neue Lehrlinge in den Beschäftigtenpool von Dallmann aufgenommen werden konnten: 13 Straßenbauer, vier Tiefbaufacharbeiter, ein Land- und Baumaschinenmechatroniker, zwei Baugeräteführer, ein Bauzeichner und eine Fachoberschülerin im Rahmen eines längeren Praktikums.

Zur BBS in Osnabrück

Goerke begrüßte noch einmal ausdrücklich, dass die neuen Straßenbau-Lehrlinge ab sofort in Osnabrück die Berufsschule am Westerberg besuchen werden. „Das macht etwas aus. Das ist besser und näher an uns als bisher. Da waren die Azubis bis zu 16 Wochen im Jahr zur Berufsschule in Cadenberge bei Cuxhaven.“ Die Voraussetzungen am BBS-Standort Westerberg seien „wirklich super“, so der Geschäftsführer.

Eine Lehre im Straßenbau sei „durchaus hart“, gab Goerke zusammen mit Co-Geschäftsführer Horst Dallmann zu, „fachlich wird einiges verlangt“. Doch es gebe am Ende in dieser Branche eben auch gute Berufsperspektiven („Es gibt wahnsinnig viel zu tun“) und entsprechende Aufstiegsmöglichkeiten. Auch ein Studium sei nach einer erfolgreichen Lehre denkbar.

„Wir erwarten Teamwork“

Goerke appellierte an die neuen Auszubildenden, Mannschaftsgeist zu beweisen. „Wir erwarten Teamwork. Keine Baustelle ist von einem alleine zu schaffen.“ Sich im Unternehmen gegenseitig zu unterstützen, sei folglich besonders wichtig. „Achtet gut aufeinander“, forderte der Geschäftsführer, bevor den neuen Gesichtern im Betrieb die Standorte am Wiesenweg und in Engter an der L78 näher vorgestellt wurden. Ferner gab es am ersten Tag der Lehre eine Sicherheitseinweisung, an Tag zwei sollen Ziele der Ausbildung sowie Rechte und Pflichten der Azubis im Mittelpunkt stehen.


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