Versorgung mit Trinkwasser Wasserverband braucht in Hesepe Hilfe aus Osnabrück

Von Heiner Beinke

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Der Leitungsdruck war in Hesepe vorübergehend abgefallen. Der Wasserverband Versenbrück speist nunn  Trinkwasser der Stadtwerke Osnabrück ein. Foto: Oliver Berg/dpaDer Leitungsdruck war in Hesepe vorübergehend abgefallen. Der Wasserverband Versenbrück speist nunn Trinkwasser der Stadtwerke Osnabrück ein. Foto: Oliver Berg/dpa

be/pm Hesepe. Zur Versorgung der Bevölkerung in Hesepe mit Trinkwasser ist der Wasserverband Bersenbrück aktuell auf Hilfe angewiesen: Seit Mittwochmittag bekommen die Heseper stündlich bis zu 50 Kubikmeter Trinkwasser von den Stadtwerken Osnabrück. Durch die ergiebigen Regenfälle am Mittwoch hat sich die Situation etwas entspannt.

Der Regen kam genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen,“ freute sich Helga Suhre, Sprecherin des Wasserverbandes Bersenbrück mit. Weil Gartenbesitzer und Landwirte dadurch auf das Wässern verzichten konnten, seien alle Hochbehälter bis auf den in Berge in der Nacht aufgefüllt worden. Dennoch laufe die zusätzliche Einspeisung des Wassers der Stadtwerke Osnabrück für Hesepe weiter.

Hochbehälter nicht mehr befüllt

„Wegen der extrem angespannten Versorgungslage bezieht der Wasserverband Bersenbrück über einen Übergabeschacht an der Transportleitung Thiene-Osnabrück nun stündlich bis zu 50 Kubikmeter Trinkwasser aus dem Wasserwerk Thiene der Stadtwerke Osnabrück,“ heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. In der Nacht zum Mittwoch sei es nicht mehr gelungen den Hochbehälter in Osteroden zu befüllen. Der Druck sei in einigen Bereichen bereits um mehrere Bar gefallen. „Einige Haushalte bekommen kaum noch Trinkwasser aus den Leitungen und auch Höfe können ihr Vieh wegen mangelnden Drucks nicht mehr ausreichend versorgen,“ beschreibt der Verband die Lage. „Obwohl das Wasserwerk rund um die Uhr läuft und die Sammelbehälter am Wasserwerk gefüllt sind, ist das Leitungsnetz auf derart hohe Abnahmemengen nicht ausgelegt,“ heißt es weiter.

Mischwasser unproblematisch

Da das Trinkwasser des Wasserwerkes Plaggenschale und des Wasserwerkes Thiene aus dem gleichen Wassergewinnungsgebiet kommt, sei die Zusammensetzung identisch und als Mischwasser unproblematisch. Die Zuspeisung von Thiener Wasser ins Netz von Hesepe werde wieder eingestellt, sobald sich die Versorgungslage entspannt hat.

Während die Außenbereiche der Stadt Bramsche, Teile von Neuenkirchen-Vörden sowie die Samtgemeinden Artland, Fürstenau, Bersenbrück und Neuenkirchen vom Wasserverband Bersenbrück versorgt werden, sind die Stadtwerke Bramsche für die Wasserversorgung im innerstädtischen Bereich verantwortlich. Alle gemeinsam appellieren an die Bevölkerung, sparsam mit Wasser umzugehen.


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