Widerstand gegen Schließung Sportverband fordert Erhalt des Freibades Ueffeln

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Insbesondere für die Kinder müsse das Freibad Ueffeln erhalten bleiben, forderte der Sportverbandsvorsitzende Christian Kuhlmann. Archivfoto: Yvonne SommerInsbesondere für die Kinder müsse das Freibad Ueffeln erhalten bleiben, forderte der Sportverbandsvorsitzende Christian Kuhlmann. Archivfoto: Yvonne Sommer

Kalkriese. Der Sportverband Bramsche fordert den Erhalt des Freibades Ueffeln. Das unterstrich Christian Kuhlmann als Vorsitzender des Zusammenschlusses aller Bramscher Sportvereine.

Kuhlmann nutzte die Feierstunde zur Verleihung der Bramscher Rose in Kalkriese, zu der auch viele Mitglieder des Stadtates gekommen waren, für ein klares Statement: „Das Freibad Ueffeln muss erhalten bleiben, und die Bramscher Sportvereine werden eine Schließung nicht widerspruchslos hinnehmen“, meinte er am Ende der Veranstaltung.

„Schließung falsch“

In einer Zeit, in der beklagt werde, dass immer mehr Kinder nicht schwimmen könnten, sei die Schließung eines Freibades eine falsche Entscheidung, meinte Kuhlmann. Er betonte die Wichtigkeit des beheizten Freibades auch für die Bramscher Vereine, die Schwimmsport betreiben. Für sie sei diese Übungsstätte unverzichtbar.

Im August wollen die Stadtwerke Bramsche dem Aufsichtsrat eine Feinplanung für die unbedingt erforderliche Sanierung des Bades vorlegen. Es wird erwartet, dass die Kosten dann unter den grob gerechneten 1,2 Millionen Euro liegen werden, von denen bei einer ersten Kostenschätzung ausgegangen wird. Die endgültige Entscheidung, ob das Bad saniert oder geschlossen wird, soll dann im Oktober fallen.

Da die Stadtwerke als Betreiber des Bades eine hundertprozentige Tochter der Stadt Bramsche sind, fällt die Entscheidung letztlich der Stadtrat. Während sich die CDU und andere Oppositionsparteien schon jetzt auf eine Sanierung festgelegt haben, hält die Mehrheit aus SPD und FDP an dem Plan fest, eine Entscheidung erst nach Vorliegen aller Fakten zu treffen.

Zu Beginn der Veranstaltung in Kalkriese hatte sich Christian Kuhlmann bei der Stadt Bramsche dafür bedankt, dass sie den Vereinen Sportstätten kostenlos zur Verfügung stelle. Das sei nicht selbstverständlich, betonte Kuhlmann. An seiner Entschlossenheit, für den Erhalt des Freibades kämpfen zu wollen, änderte das allerdings nichts.


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