Während der Ausbauphase Container für Bramscher Schulstandort Heinrichstraße

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Bramsche. Im Laufe eines Vormittags hat die Hauptschule Bramsche am Freitag, 20. Juli, 2018 drei neue Klassenräume bekommen: Auf dem Schulhof wurden Container aufgestellt, die in der Sanierungs- und Ausbaubauphase genutzt werden.

Am Donnerstagabend waren die mobilen Elemente angeliefert worden, am Freitag wurden sie durch ein eingespieltes Team miteinander verbunden. Sie stehen jetzt auf dem Schulhof entlang des Zauns zur Maschstraße. Die Mobilklassen haben eine Grundfläche von rund 60 Quadratmetern und seien, wenn sie denn fertig eingerichtet sind, mit allem ausgestattet, was für einen modernen Unterricht erforderlich sei, unterstrichen der Erste Stadtrat Ulrich Willems und der Leiter des zuständigen Fachbereichs 3 der Stadtverwaltung, Wolfgang Furche in einem Gespräch.

Die Mobilklassen seien nicht für einen begrenzten Zeitraum angemietet, sondern für die gesamte Zeit der Arbeiten für den Anbau an der Heinrichstraße. erklärte Willems weiter. Hier sollen in einem Riegelbau zusätzliche Räume für Verwaltung und Unterricht entstehen, die benötigt werden, weil am innenstädtischen Standort sowohl Haupt- als demnächst auch die komplette Realschule untergebracht sein werden. „Auf diese Weise können Fachräume weiter bestimmungsgerecht genutzt und müssen nicht umgenutzt werden“, zeigte sich Willems zufrieden.

Derzeit verfügt der Schulkomplex zwischen Masch- und Heinrichstraße über 17 Räume, nach den Sommerferien werden allerdings 20 für die 12 Hauptschule- und mittlerweile acht Realschulklassen benötigt. Letztere zieht sukzessive vom Schulzentrum an der Malgartener Straße, das künftig allein von der IGS genutzt werden soll, an die Heinrichstraße um. Nach der Fertigstellung des Anbaus und dem kompletten Umzug der Realschule wird der Standort über 25 Räume verfügen. „Wir sind im Nachhinein sehr froh, dass hier die große Lösung realisiert wird“, so Willems weiter.

Die Entscheidung für die Containerlösung sei in Absprache mit den beiden Schulleitungen relativ kurzfristig gefallen, berichtete Willems, der die Container als eine „sehr gute Lösung“ bezeichnete, die auch von den beiden Rektorinnen favorisiert werde.

„Bei dem Projekt Erweiterungsbau verläuft alles nach Plan“, so der Erste Stadrat weiter. Die Planungen seien abgeschlossen, die Baugenehmigung beantragt. Ende Juli laufe die Submissionsfrist aus, ergänzte Furche. „Dann werden wir sehen, wie die Angebote der Unternehmen aussehen“, sprach er die möglichen Auswirkungen einer überschießenden Baukonjunktur an. Mit der Containerlösung „sind wir aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite“, versicherten Willems und Furche.


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