Ilona Schmidt stellt aus Gemalte Urlaubsstimmung im Bramscher Krankenhaus

Von Holger Schulze

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Ilona Schmidt findet viele Motive im Urlaub an der See. Jetzt stellt sie in den Bramscher Niels-Stensen-Kliniken aus. Foto: Holger SchulzeIlona Schmidt findet viele Motive im Urlaub an der See. Jetzt stellt sie in den Bramscher Niels-Stensen-Kliniken aus. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Seit dem 18. Juli ist farbige und auch bewegte Urlaubsstimmung im Erdgeschoss der Niels-Stensen-Kliniken Bramsche zu betrachten. Ilona Schmidt hat für die aktuelle Ausstellung „Urlaub, Sonne, Wasser und Wind“ für die Ausstellung 17 Arbeiten ausgewählt, die schwerpunktmäßig Eindrücke von der See zeigen.

Die Pastellarbeiten mit Titeln wie „Strandidylle“, „Dünenweg“, „Bewegte See“, „Sturmflut“ oder „Surfer“ sind noch bis zum 16. September im Krankenhaus zu sehen.

Schon in der Schule hatte Ilona Schmidt gerne gemalt. Dann kamen Familie und Beruf und das Hobby musste hinten anstehen. Mit etwa 50 Jahren jedoch griff Ilona Schmidt ihre Liebhaberei wieder auf und besuchte mehrere Kurse und Workshops. Dabei entdeckte sie schließlich die Pastellmalerei als ihr Ausdrucksmittel auf der Leinwand.

„Die Malerei ist für mich Entspannung und Freude. Ich gehe gerne durch die Natur und besonders liebe ich die See“, beschreibt Ilona Schmidt die Bedeutung, die der Umgang mit Farben und Leinwand für sie hat sowie die Fundorte ihrer Motive aus Urlauben an der Nord- und an der Ostsee.

Weiter Blick über das Meer

Karin Bormann ergänzte für den Bramscher Verein für Bildende Kunst die Sicht der Malerin durch weitere Details. „Der weite Blick über das Meer bei wechselndem Licht. Der sandige Weg durch grasbewachsene Dünen oder drohendes Unwetter, all dies ist für Ilona Schmidt Quelle der Inspiration“.

Der Betrachter findet in den Bildern einerseits Tiefe durch einen im Vordergrund eher gezeichneten Darstellungsstil, der Nähe erzeugt. Andererseits entstehe im Mittel- und im Hintergrund durch Verwischen die Wirkung von Ferne, weil dadurch die Details verschwinden. So beschrieb Karin Bormann die Wirkungsweise der Bilder genauer.

Heiner Schneider mit der Dobro, einer Gitarre mit Metallkorpus, unterstützte die durch die Bilder von Ilona Schmidt erzeugte Urlaubsstimmung mit zwei entspannten Bluestiteln.


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