Kohlendioxis statt Raumluft Neues Verfahren für Darmspiegelung in Bramscher Klinik

Meine Nachrichten

Um das Thema Bramsche Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Chefarzt Dr. Sebastian Ellis und Karin Hömer, Krankenschwester und Abteilungsleitung Endoskopie, stellen das neue Verfahren vor. Foto: Daniel Meier/ Niels-Stensen-KlinikenChefarzt Dr. Sebastian Ellis und Karin Hömer, Krankenschwester und Abteilungsleitung Endoskopie, stellen das neue Verfahren vor. Foto: Daniel Meier/ Niels-Stensen-Kliniken

Bramsche. In den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche werden Darmspiegelungen jetzt unter Verwendung von Kohlendioxidgas anstatt von Raumluft vorgenommen.

„Das neue Verfahren mit einem dafür speziell angeschafften neuen Gerät ist für die Patienten verträglicher als das bisherige Vorgehen“, erläutert Dr. Sebastian Ellis, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin. Bisher sei bei der Darmspiegelung über das Endoskop Luft in den Darm eingeleitet worden, so Oberärztin Dr. Anita Plesz, die Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie an den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche ist. Das habe nach der Untersuchung oft zu „Blähungen“ und schmerzhaften Darmkrämpfen geführt. Nun werde bei jeder Darmspiegelung Kohlendioxid in den Darm geleitet. Dessen Vorteil sei: Es werde rasch aufgenommen und über die Lunge abgeatmet. „Somit entfallen die durch Überblähung entstehenden Krämpfe des Darmes“, sagt die Gastroenterologin.

Deutliche Erleichterung

Da das Kohlendioxid 150-mal schneller als Raumluft ausgeschieden werde, trete das Blähungsgefühl praktisch nicht auf und erleichtere eine Darmspiegelung somit deutlich, erklärt Dr. Ellis: Die Gabe von Kohlendioxid anstelle von Luft sei eine wissenschaftlich fundierte sichere und gut untersuchte Methode ohne zusätzliche Risiken.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN