Ausbau Hesepe – Ueffeln 2020? Vollsperrung in Ueffeln – Freibad soll erreichbar bleiben

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Direkt nach dem Abzweig zur Neuenkirchener Allee beginnt die Vollsperrung der Ueffelner Ortsdurchfahrt. Foto: Eva VoßDirekt nach dem Abzweig zur Neuenkirchener Allee beginnt die Vollsperrung der Ueffelner Ortsdurchfahrt. Foto: Eva Voß

Ueffeln. In Ueffeln hat die Vollsperrung der Dorfstraße zur Fahrbahnerneuerung begonnen. Der bereits seit Längerem geplante Ausbau der B 218 zwischen Hesepe und Ueffeln könnte derweil im Jahr 2020 realisiert werden.

Gesperrt ist seit Montagmorgen der Abschnitt der Dorfstraße nach der Einmündung Neuenkirchener Allee bis etwa 200 Meter hinter der Einmündung Bottumer Straße. Diese Bauphase soll bis zum 8. August 2018 andauern, danach folgen voraussichtlich vom 9. August bis Mitte Oktober 2018 die Fahrbahnerneuerung und eine Kanalsanierung zwischen der L 70 Neuenkirchener Allee und dem Kreisverkehr in Richtung Hesepe.

Freibad bleibt erreichbar

Während Busse während der gesamten Zeit lediglich die Haltestelle Ueffeln Abzweig Balkum ansteuern können, soll das Freibad im Ort jederzeit erreichbar sein, wie Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Brüggemann erklärte. Für Ortsunkundige sei vorgesehen, die jeweils möglichen Strecken zum Freibad auszuschildern.

Der schon seit längerer Zeit geplante Ausbau der B 218 zwischen Ueffeln und Hesepe könnte derweil 2020 angegangen werden. Dieses Ziel hält jedenfalls der Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Osnabrück, Cord Lüesse, nach dem jetzigen Stand für realistisch: „Derzeit läuft noch das Planfeststellungsverfahren, da ist der Landkreis Osnabrück Herr des Verfahrens. Wir hoffen, dass wir bis Ende 2018 den Bescheid bekommen.“ Dann müssten die Ausschreibungen erstellt werden und Aufträge vergeben werden. „Das ist recht aufwendig und nimmt deshalb einige Zeit in Anspruch“, sagt Lüesse. Ob deshalb ein Baubeginn noch 2019 möglich sei, hält Lüesse für fraglich. „Ich denke, dass es eher 2020 wird“, glaubt er.

Vorgesehen ist eine Verbreiterung der Fahrbahn um rund 1,50 Meter zur Südseite hin, da die Straße derzeit mit einer mittleren Breite von 6,50 Metern und in Teilbereichen unter sechs Metern nicht mehr den heutigen Anforderungen entspreche. Der Graben zwischen der Straße und dem Radweg wird den Planungen zufolge durch Mulden und Transportrohrleitungen ersetzt. Von der Verbreiterung ausgenommen sind rund 600 Meter an beiden Enden des insgesamt rund 4,7 Kilometer langen Abschnitts, der erneuert werden soll. Dort fehlt es an entsprechendem Raum.

Radweg an der L87

Auch ein weiteres Projekt, das die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr seit Längerem im Blick hat, kann noch nicht genau terminiert werden: Wann an der Landesstraße 87 zwischen Engter und Evinghausen ein Radweg angelegt wird, ist noch unklar. „Auch für dieses Vorhaben ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich“, betont Lüesse. Zudem stehe die Strecke auf der Prioritätenliste für Radwege im Geschäftsbereich noch nicht ganz oben. „Wir treiben natürlich unsere Planungen voran, so dass wir zügig starten können, wenn wir einen Planfeststellungsbeschluss haben und die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen“, versichert Lüesse.


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