300 000 Euro Schaden Heißes Kupfer ausgetreten bei Nexans in Bramsche

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Zu einem Einsatz bei der Bramscher Firma Nexans wurde die Bramscher Feuerwehr gerufen. Symbolfoto: Michael GründelZu einem Einsatz bei der Bramscher Firma Nexans wurde die Bramscher Feuerwehr gerufen. Symbolfoto: Michael Gründel

Bramsche. Durch austretendes Kupfer ist es am Samstagnachmittag, 14. Juli 2018, bei der Firma Nexans in Bramsche ein hoher Sachschaden gekommen. Sechs Mitarbeiter wurden zur Vorsicht in Krankenhäuser in der Umgebung gebracht, konnten die Kliniken allerdings bereits am Abend wieder verlassen.

Nach Polizeiangaben wurden Polizei, Feuerwehr und Malteser gegen 13.40 Uhr zu dem Kupferverarbeiter am Bramscher Hafen gerufen, weil aus einem der Öfen Kupfer austrat. Im Bereich der Kupferschmelze sei im Rahmen der jährlichen Wartungs- und Reparaturarbeiten ein Ofen ausgetauscht worde und am Freitag wieder angefahren worden, erklärte Geschäftsführer Wolfgang Placke später. Am Samstagmittag hätten dann Mitarbeiter bemerkt, dass aus diesem Ofen flüssiges Kupfer austrat. „Sie haben absolut richtig reagiert und umgehend die Produktion gestoppt.“ Anschließend habe man allerdings abwarten müssen, bis alles im Ofen befindliche Material ausgelaufen sei. „Wenn das Kupfer läuft, kann man es nicht stoppen“, so Placke. Der Prozess habe etwa eineinhalb Stunden gedauert.

Während dieser Zeit versuchte die Feuerwehr Bramsche, das flüssige Metall mit Sand abzustreuen.

Malteser brachten währenddessen einige Mitarbeiter in Krankenhaus, die über Schwindel durch die Hitzeentwicklung und Atembeschwerden durch austretendes Gas klagten. Sie konnten allerdings noch am Abend die Kliniken in Bramsche und Ostercappeln wieder verlassen. Nach Polizeiangaben wird der Sachschaden auf rund 300 000 Euro geschätzt.


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