Public Viewing und Bläser Fußball und Kultur in der Bramscher Superintendentur

Von Holger Schulze

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Bramsche. „Kultur in der Suptur“: Zum inzwischen siebten Mal lud Hans Hentschel am Samstagabend, 23. Juni 2018, zum Sommerfest des Evangelischen Kirchenkreises in den Garten der Suptur.

Bei Fingerfood, Grillgut und süffigen Getränken hatten es sich rund 80 Gäste auf den Bänken und an den Tischen eingerichtet, um nach der Begrüßung durch den Superintendente n zunächst den Jungbläsern des Kirchenkreises unter der Leitung von Martin Stindt zu lauschen.

Nachdem Hans Hentschel die Verlosung mit dem Hauptpreis, ein Originalfußball der kommenden Bundesligasaison, unterschrieben von den Sommerfestgästen, beworben hatte, ging die Kultur mit dem Bläserquartett Classic Brass Ruhr weiter. „Wir wollen für Sie heute Stücke mit tänzerischer Lockerheit, doch auch musikalisch anspruchsvoll vorspielen“, kündigte das Quartett an und ließ zunächst Händels Wassermusik erklingen. Original für zwei Trompeten und zwei Posaunen geschriebene Bläserliteratur der moderneren Art wurden im weiteren Programmablauf geboten.

Mit leichter Ironie durchmischt

Als dann auf dem Großbildschirm im Garten, der für das Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen Schweden installiert worden war, die Nationalhymnen erklangen, präsentierte das Bläserquartett mit Yesterday und zwei weiteren Titeln von den Beatles Musik, „die wir der Band aus England vor etlichen Jahren zur Verfügung gestellt hatten“, so der auch am gesamten Abend mit leichter Ironie durchmischte Moderationstext der Classic-Brass-Bläser. Diese ließen dann bis zur Halbzeitpause zunächst einmal ihre Instrumente ruhen, während auf den Sitzbänken vor dem Großbildschirm das Hoffen, Bangen und Zittern in der Gruppe begann.

Und spannend machte es die Nationalelf ja wirklich. Rückstand in der ersten Halbzeit, der vorläufig erlösende Ausgleich nach dem Luftholen und dem neu zur höchsten Konzentration Sammeln in der Kabine. Und schließlich, auch noch in Unterzahl, die letzten Minuten der regulären Spielzeit vergeblich auf die Führungstreffer hoffend, bis dann in wirklich allerletzter Minute der Nachspielzeit die dringend für ein eventuelles Weiterkommen erforderlichen drei Punkt durch einen Glückstreffer von Tony Kroos auf dem WM-Punktkonto von Deutschland gutschrieben waren.

Zum siebten Mal hatte Superintendent Hans Hentschel (rechts stehend mit Weste) und seine Frau (links, roter Pullover) zur Kultur in der Suptur eingeladen.

So fand der Begegnungsabend in der Suptur auch im Hinblick auf König Fußball sein geglücktes Ende.


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