Überragende Defensive Ü-60-Kicker aus Engter schaffen es ins Landesfinale

Von Sascha Knapek

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Das Niedersachsenfinale gegen den SV Groß Hehlen/Celle ging für die Engteraner erst im Neun-Meter-Schießen verloren. Foto: DetelsDas Niedersachsenfinale gegen den SV Groß Hehlen/Celle ging für die Engteraner erst im Neun-Meter-Schießen verloren. Foto: Detels

Engter/Celle Zur Titelverteidigung hat es für die Ü-60-Fußballer des TuS Engter bei der Niedersachsenmeisterschaft 2018 in Celle nicht ganz gereicht. Die eigenen Ziele konnten die Kicker jedoch deutlich übertreffen. Das Team aus Engter kam bis ins Finale und scheiterte dort erst im Neun-Meter-Schießen.

In der Vorrunde warteten auf das Engteraner Ü-60-Team die erwartet schweren Gegner. Dank einer guten Defensivleistung stand beim TuS in jeder Partie die wichtige „null“. Aufgrund der beiden Erfolge gegen die SG Springe (1:0) und Bassen (2:0) sowie eines torlosen Unentschiedens gegen den VfL Löningen gelang Engter der Einzug ins Achtelfinale.

Sattelfeste Defensive

In der Runde der letzten 16 Mannschaften trafen die Titelverteidiger auf den SV Sparta Werlte. Erneut ließ der TuS keinen Gegentreffer zu und gewann die Begegnung mit 2:0.

Ein ähnliches Bild sahen die Zuschauer in Celle dann im Viertelfinale. Engters Defensive stand gegen Friesia Goldenstedt jederzeit kompakt und machte dadurch den 1:0-Erfolg möglich.

Vor eine schwere Aufgabe wurden die TuS-Kicker im Halbfinale gestellt. Die Favoriten von Hannover 96 waren mit einigen ehemaligen Bundesligaspielern angereist. Zu den ehemaligen Profis gehörte unter anderem der polnische Ex-Nationalspieler Roman Wójcicki. Auch hier genügte den Engteranern ein frühes Tor von Ralf Schminkel zum Sieg. Die überragende TuS-Abwehr um Alois Rüther und Franz Middeke ließ abermals keinen Gegentreffer zu.

Im Finale traf Engter auf den SV Groß Hehlen/Celle. Da keine der Mannschaften in der regulären Spielzeit zu einem Treffer kam, musste das Neun-Meter-Schießen die Entscheidung über den neuen Niedersachsenmeister bringen. Vom Punkt fehlte dem TuS jedoch ein wenig das Glück, und der Titelverteidiger zog mit 2:3 den Kürzeren.

„Im Endspiel hat man gemerkt, dass wir im Halbfinale an unsere Grenzen gehen mussten“, erklärte TuS-Organisator Erhard Detels nach der unglücklichen Niederlage. Mit dem Turnierverlauf insgesamt zeigte sich der 71-jährige Fußballer aber mehr als zufrieden: „Wir haben die großen Favoriten von Hannover 96 geschlagen, unsere eigene Zielvorgabe, den Einzug ins Halbfinale, übertroffen und in allen Partien kein Gegentor in der regulären Spielzeit kassiert. Im Neun-Meter-Schießen waren wir dann leider wieder einmal zu schwach.“


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