Gartentraumsonntag 2018 Annelie Kiesekamp aus Epe liebt Rosen und Kräuter

Von Hildegard Wekenborg-Placke

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„Die Vögel lachen nur über die Vogelscheuchen“, erzählt Annelie Kiesekamp. Sie persönlich hat aber durchaus auch ihren Spaß daran. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke„Die Vögel lachen nur über die Vogelscheuchen“, erzählt Annelie Kiesekamp. Sie persönlich hat aber durchaus auch ihren Spaß daran. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Epe. Gartentraum-Wochenende 2018 - und Annelie Kiesekamp ist wieder dabei. Wie immer. „Ich habe schon mitgemacht, als es noch hieß ‚Bäuerinnen öffnen ihre Gärten‘“, lacht die Landfrau aus Epe.

Routine wird der Gartentraumsonntag dennoch in keinem Jahr, auch wenn Annelie Kiesekamp schon über reichlich Erfahrung verfügt. „Wie der Garten am Sonntag aussieht, kann man trotz aller Arbeit einfach nicht timen“, zuckt sie mit den Achseln. In diesem Jahr war der Frühsommer sonnig, heiß und trocken. Jeden Quadratmeter Rasen zu wässern, ist da illusorisch. Die Rosen standen früh in voller Blüte, manche haben ihre Blütenblätter schon abgeworfen. Aber keine Sorge: Im weitläufigen Gärten an der Oberortstraße in Epe gibt es allein rund 20 Sorten Rosen und sie blühen reichlich: offene Blüten („gut für die Bienen“) und prachtvoll gefüllte, Kletter-, Strauch oder Beetrosen - ein Potpourri von Farben und Düften. Annelie Kiesekamp zeigt auf eine rosafarbene, zart duftende Rose. „Das ist ‘NDR-Radio Niedersachsen. Davon habe ich sogar mehrere“.

Erfrischender Eistee

Dem Gemüse und den Kräutern haben die warmen Tage durchaus gutgetan. An den Johannisbeersträuchen locken dicke, rote Rispen. Beerenobst, Rhabarber, Erdbeeren und ihre zahlreichen Kräuter nutzt Annelie Kiesekamp aber nicht nur in der heimischen Küche. Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Juni, zwischen 11 und 18 Uhr wird die Bäuerin ihren Besuchern unter anderem erfrischenden Eistee mit Pfefferminze, Zitronenmelisse und Zitronenverbene anbieten, dazu Marmeladen, Lavendelzucker und verschiedene Kräutersalze. Kaffee und hausgemachter Kuchen dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Verschiedene Sitzgruppen laden zum Verweilen und Fachsimpeln ein und Kinder können im Riesen-Sandkasten nach Schätzen buddeln - auch das eine gute Tradition.


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