Pünktlich zum Gartentraumsonntag Garten am Heimathaus Achmer neu gestaltet

Von Andreas Wenk

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Im Garten und im Heimathaus verbringen Sintje und Nils Aufleiter mit ihren Kindern Ole und Fia sowie Ursula Hubert und Elke Larberg viel Zeit. Foto: Andreas WenkIm Garten und im Heimathaus verbringen Sintje und Nils Aufleiter mit ihren Kindern Ole und Fia sowie Ursula Hubert und Elke Larberg viel Zeit. Foto: Andreas Wenk

Achmer. Pünktlich zum Gartentraumsonntag am 24. Juni 2018 hat der Heimatverein Achmer unter dem Vorsitzenden Nils Aufleiter sein neues Konzept für den Garten am Heimathaus vorgestellt.

Wenn am kommenden Wochenende wieder viele Besucher die Traumgärten in der Umgebung erobern, dürften einige von ihnen den Innenhof am Heimathaus Wackumer Dannen kaum wiedererkennen. Stauden und Büsche sind einer strengeren Ordnung gewichen, der Platz vor dem Steinofen wurde vergrößert und hat ihn so aus dem Dornröschenschlaf erweckt.

Der Kreuzweg zwischen den Beeten ist zwar erhalten geblieben und tritt deutlicher hervor, aber sonst hat sich einiges geändert. Noch ist alles frisch. Die ilexartigen Beetumrandungen und Rindenmulch dominieren den ersten optischen Eindruck. An den Hortensien zur Hausseite lässt sich allerdings schon erahnen, wie das Ambiente einmal aussehen wird. In der Mitte soll es zum Herbst auch wieder einen Holunderbaum geben. „Wir haben unendlich viel Erde bewegt“, sagt Aufleiter, der vor einem Jahr der Vereinsvorsitz übernommen hat und sich mit Vorstand und ein paar weiteren fleißigen Helfern umgehend an die Arbeit gemacht hat. Fachliche Unterstützung erhielt er von einer befreundeten Landschaftsarchitektin und der Baumschule Igel.

Oase der Ruhe

Die Umgestaltung wurde notwendig, da der alte Bauerngarten zu verwildern drohte, nachdem ein langjähriges Mitglied altersbedingt sein Engagement zurückfahren musste. Ziel war es deshalb, Besuchern des offenen Geländes eine Oase der Ruhe zu bieten, die sich mit Bordmitteln in Schuss halten lässt. Wichtig ist Aufleiter und seinen Mitstreitern auch, dass die Kinder der benachbarten Schule hier weiterhin die Erfahrung machen können, „dass Gewürze nicht aus der Maggie-Mix-Tüte kommen“. Sie sollen hier weiterhin Kräuter, Obst und Beeren ernten und den Vorplatz als grünes Klassenzimmer nutzen können.

Für den Gartentraumsonntag erhofft sich Aufleiter soviel Aufmerksamkeit wie im Vorjahr. „Das wäre super“, ergänzt Ehefrau Sintje, die mit den beiden Kindern Fia und Ole das Vereinsengagement des Vorsitzenden mitträgt. „Ohne das ginge s nicht“, sagt auch Nils Aufleiter. Mit seiner Frau ist er sich einig, dass sie gemeinsam ihren Kindern vorleben und an sie weitergeben möchten, dass sich ehrenamtliches Engagement lohnt und wichtig ist.

Sintje Aufleiter gehört auch zu den „Damen von den kreativen Landabenden“ im Heimatverein. Die veranstalten jedes Jahr eine kulinarische Kursreihe. Die ist mittlerweile gut ausgebucht. Höhepunkt ist das Verkosten traditioneller Liköre. Ziel ist es, Rezepte zu überliefern und Interesse am Heimathaus und seinem Trägerverein zu wecken. Darüber hinaus möchte Aufleiter, dass Garten und Heimathaus für alle Generationen ansprechend sind, denn über den Garten könne er selbst bereits viel erzählen, aber die Ortshistorie müsse schließlich von einer zu nächsten Generation weitererzählt werden.


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