Anspruchsvolle Strecken 300 Sportler bei der 25. Tuchmacher-Radtour in Bramsche

Von Holger Schulze

Über 300 Radsportler nahmen am Samstag an der 25. Tuchmacher Radtourenfahrt des TuS Bramsche teil. Foto: Holger SchulzeÜber 300 Radsportler nahmen am Samstag an der 25. Tuchmacher Radtourenfahrt des TuS Bramsche teil. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Zum 25. Mal hat der TuS Bramsche am Wochenende eine Tuchmacher-Radtourenfahrt veranstaltet.

Für dieses Jubiläum hatten die Mitglieder des TuS Bramsche in organisatorischer Hinsicht ein zusätzliches Ritzel montiert. „Wir haben eine Streckenführung gewählt, die sportlich anspruchsvoller als sonst ist und landschaftlich alle Highlights rund und Osnabrück verbindet“, versprach Matthias Feldmann, Leiter der Radsportabteilung, vor dem Start der Rundfahrt.

Je nach Wahl der 47, 77, 117 und 155 Kilometer langen Rundkurse kamen bis zu 1500 Höhenmeter auf die rund 300 teilnehmenden Rennradlerinnen und -radler zu. Die Königsetappe mit ihren 155 Kilometern führte über Belm, Bissendorf und Hilter, vorbei an Lienen und Lengerich nach Tecklenburg, Laggenbeck und anschließend über Westerkappeln zurück nach Bramsche und bot für die besonders ambitionierten Teilnehmer den knackigen Anstieg der Alpenstraße.

Obwohl aus dem flachen Bremen angereist, hielt all dies die 17-jährige Lara Wiese nicht von einer Teilnahme ab. „Ich will mich sportlich fit halten. Die 700 Höhenmeter der 77-Kilometer-Tour interessieren mich“, war das Motiv der Leistungsradlerin, die im Durchschnitt zehn Stunden pro Woche auf dem Fahrradsattel zubringt und bei den Jedermann-Six-Days von Bremen auf dem zweiten Platz landete.

Lob für Organisatoren

„Die Organisation ist super hier“, bestätigte Thomas Deters dem TuS. Und der Mann aus Mühlen im Kreis Vechta hat Vergleichsmöglichkeiten. In der Saison fast jedes Wochenende nimmt er an einer anderen Rundfahrt teil. „Sehr gut organisiert“ fand auch Ulrike Borgmann den Radtag. „Wir wurden sehr nett empfangen. Man trifft nette Leute hier. Das 25. Jubiläum können wir uns natürlich nicht entgehen lassen“, meinte die Osnabrückerin, die in einer Gruppe von 20 Frauen trainiert und schon auf dem Rad den Weg nach Bramsche angetreten hatte. Deshalb hatten die Frauen die 77 Kilometerstrecke gewählt und kamen auch so auf eine Tagesleistung von rund 120 Kilometern.

„Heute hat alles gepasst. Viel Lob haben wir für unsere sportlich anspruchsvolle und landschaftlich reizvolle Strecke bekommen. Aber auch für die tolle Verpflegung während und nach der Tour. So machte es auch den insgesamt über 30 Helfern Spaß, die für die Durchführung des Events notwendig waren“, freute sich Matthias Feldmann am Ende des Tages. „Fast alle Teilnehmer, die aus unterschiedlichen Regionen und sogar aus Holland zu uns gekommen sind, haben uns versprochen, dass sie gerne wieder nach Bramsche kommen.“


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