Schulobstprogramm Bramsche: Obst und Milch für neun Schulen und zwei Kitas

Vom Schulobstprogramm in Niedersachsen profitieren neun Schulen und zwei Kitas in Bramsche. Symbol-Foto: Jens Büttner/dpaVom Schulobstprogramm in Niedersachsen profitieren neun Schulen und zwei Kitas in Bramsche. Symbol-Foto: Jens Büttner/dpa

Bramsche. Neun Schulen und zwei Kindertagesstätten aus Bramsche werden im kommenden Schuljahr am niedersächsischen Schulobstprogramm teilnehmen. Das hat der Landtagsabgeordnete Guido Pott (SPD) aus Wallenhorst mitgeteilt.

Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat nun laut Potts Mitteilung die Namen der Schulen bekanntgegeben, die im Schuljahr 2018/2019 am Schulobstprogramm teilnehmen werden. „Für die Schülerinnen und Schüler von neun Schulen in Bramsche beginnt der Unterricht nach den Sommerferien wieder mit frischem Obst und Gemüse – das ist eine tolle Nachricht“, freut sich der Landtagsabgeordnete. Zudem erhalten die Kinder im Kindergarten Auf dem Vogelbaum sowie in der Awo-Kindertagesstätte in der Gartenstadt wöchentlich eine Portion frische Milch.

Zu den teilnehmenden Schulen aus Bramsche gehören die Martinusschule, die Bühner-Bach-Schule, die Wilhelm-Busch-Schule, die Grundschule im Sande, die die Johannesschule und Freie Waldorfschule Evinghausen sowie die Grundschulen Engter, Hesepe und Ueffeln.

Über 800 Schulen und 400 Kitas

Insgesamt nehmen in ganz Niedersachsen über 800 Schulen und 400 Kindertageseinrichtungen an dem Projekt teil, das seit dem letzten Jahr auch die Möglichkeit eröffnet, kostenlos frische Milch zu beziehen. Die über vier Millionen Euro dafür stammen sowohl aus EU-Mitteln als auch aus dem niedersächsischen Landeshaushalt. Ziel des Programms ist es, Kinder für eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu begeistern. Dies soll durch pädagogische Begleitmaßnahmen zur Herkunft und Anbauweise von Obst und Gemüse erreicht werden.

„Die hohe Zahl an teilnehmenden Schulen verdeutlicht die große Akzeptanz des Obst- und Gemüseprogramms. Noch immer kommen zu viele Kinder ohne Frühstück in die Schule oder die Kita. Mit dem Schulobstprogramm können sie in Gemeinschaft regelmäßig leckeres Obst und Gemüse probieren und viel über die Vielfalt der Obst- und Gemüsesorten lernen“ erläutert Pott.

„Besonders freut mich, dass die Schulen dabei stark auf regionale Produkte setzen und niedersächsische Obst-, Gemüse- und Milchbauern diese Möglichkeit nutzen, um Kinder für gesunde, heimische Produkte zu begeistern.“

Weitere Informationen finden sich auf www.schulobst.niedersachsen.de.