Jetzt gibt es ihn tatsächlich… Öffentlicher Grill am Hasesee in Bramsche endlich eingeweiht

Von Holger Schulze

Die Ehre, als erster Mann am neuen Grill vom Hasesee die Würstchen zu wenden, blieb dem Erbauer und Spender Heinz Kramer bei der offiziellen Einweihung vorbehalten. Foto: Holger SchulzeDie Ehre, als erster Mann am neuen Grill vom Hasesee die Würstchen zu wenden, blieb dem Erbauer und Spender Heinz Kramer bei der offiziellen Einweihung vorbehalten. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Jetzt gibt es ihn tatsächlich, den öffentlichen Grill am Hasesee, der diesen Namen auch verdient.

Und er funktioniert tatsächlich problemlos. Davon konnten sich am Samstagnachmittag etliche Einweihungsgästen überzeugen, die sich die ersten Würstchen von der neuen Zubereitungsstätte aus Edelstahl schmecken ließen. Davon konnten sich jetzt etliche Einweihungsgästen überzeugen, die sich die ersten Würstchen von der neuen Zubereitungsstätte aus Edelstahl schmecken ließen.

Fünf Jahre sind nach den Bemühungen des damaligen Jahrgangs des Projekts „Schüler in die Kommunalpolitik“ vergangen, eine offizielle Möglichkeit für Geselligkeit und Gaumengenuss am Ufer von Bramsches Naherholung-Perle in der direkten Nachbarschaft zur City zu erhalten. Das verbreitete Kopfschütteln über das rundum simpel gehaltene Design und die schwer zu beherrschen Funktionalität des Erstversuches dürfte jetzt wohl ein Ende haben. Ein paar Anspielungen hierauf verkneifen wollten sich die Rednerinnen und Redner bei der Inbetriebnahme des neuen Grill aber dann doch nicht.

„Wir haben jetzt endlich einen voll funktionsfähigen Grill hingestellt bekommen. Er funktioniert spitzenmäßig“, richtete Ortsbürgermeisterin Roswitha Brinkhus ihren Dank für „die gute Tat“ an das Jugendparlament, den Ortsrat sowie an den Spender Heinz Kramer. Schließlich ist es ihm zu verdanken, dass der neue Grill nun endlich steht. Denn hätte er die Sache nicht uneigennützig in die Hand genommen, wäre die Betonröhre wohl noch eine Weile am Hasesee stehen geblieben. Heinz Kramer aber war final aktiv geworden, als er den Bramscher Nachrichten entnommen hatte, dass es zwei Jahre lang nicht gelungen war, einen Unternehmer für die Herstellung eines passenden Grills zu finden, wie er bei der Einweihung berichtete. Im Kontakt zu Klaus Kossak hatte Heinz Kramer dann die Sache zu einem glücklichen Ende geführt. Ihm dankte deshalb auch Kossak in seinem Redebeitrag für das „edle Teil und Prachtexemplar“, auf dem jetzt bei der Einweihung die von Sostmann gespendeten Würstchen zum Einsatz kamen.

„Der Hasesee soll sich ja langsam entwickeln. Aber jetzt ist alles gut. Der noch fehlende Mülleimer wird sicherlich wieder aufgebaut werden“, meinte Imke Märkl in ihrer neuen Funktion als stellvertretende Bürgermeisterin und wünschte dem Grill „allzeit eine Hand voll Kohle unterm Rost“. Diesem Wunsch fügte Kramer noch ein „allzeit eine Handvoll Würstchen auf dem Grill“ hinzu und machte sich an das erste Wenden in der jetzt wahrscheinlich endlich gewordenen Geschichte um den Grill vom Hasesee.


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