Gäste aus der Partnerstadt Todmordener erkunden Bramscher Sehenswürdigkeiten

Von Holger Schulze

Andy Hollis (rechts) und Gundolf Böselager in der Mitte der Labyrinthspirale bei der Besichtigung des Sögelner Baumkreises durch die Gäste aus der Partnerstadt Todmorden. Foto: Holger SchulzeAndy Hollis (rechts) und Gundolf Böselager in der Mitte der Labyrinthspirale bei der Besichtigung des Sögelner Baumkreises durch die Gäste aus der Partnerstadt Todmorden. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Wenn Gäste aus den Partnerstädten Bramsche besuchen, dann haben Mitglieder des Vereins zur Pflege von Städtepartnerschaften stets ein umfassendes Programm vorbereitet. Dies ist beim jetzigen Besuch der Todmordener Freunde nicht anders. Am Mittwoch gehörte der Baumkreis von Sögeln zu den Besichtigungszielen.

Jedoch begann die Rundreise zu den Bramscher Sehenswürdigkeiten zunächst einmal am Hafen bei Eilers. Dort erhielt die Todmordener Besuchergruppe vom Hafenmeister das Anlieferungs- und Abholkonzept des Saatgutes vom Schiff auf die Lkw erläutert. Nur im Vorbeifahren war die Waldorfschule in Evinghausen die nächste Station. Die Fernsicht auf dem Aussichtsturm in Venne war noch ein wenig vom Wetter getrübt. Beim Besuch im Kloster Malgarten gab Pfarren Anton Behrens Wissenswertes über das historische Gebäudeensemble zum Besten, und zwar direkt auf Englisch, ohne Übersetzer.

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„Die beiden Bürgermeister in die Mitte“, ertönte es wenig später in Sögeln unüberhörbar aus dem Munde von Monika Lake, die auch sonst an diesem Tag die Führung der Gruppe im Auftrag der Gastgeber innehatte. Angesprochen hiervon waren Andy Hollis, Bürgermeister von Todmorden, und Ortsbürgermeister Gundolf Böselager, die dieser Anweisung auch prompt Folge leisteten und sich in der Mitte der Labyrinthspirale im keltischen Baumkreis platzierten. Von Gundolf Böselager erfuhr die Besuchergruppe anschließend mehr über das Projekt der Natur-AG Sögeln, die vor wenigen Jahren diesen Ring aus 20 Bäumen angelegt hatte, dessen Mitte ein keltisches Labyrinth bildet und der als nachhaltiger Naturlern- und Erlebnisort konzipiert worden war.

Viele Besichtigungen

Ein Besuch der Wassermühle Riesau sowie ein Empfang bei Duni samt Werksführung und der Möglichkeit, den Werksverkauf wahrzunehmen, schlossen schließlich die Rundreise durch die Ortsteile von Bramsche ab.

Für Donnerstag und Freitag sind noch Besuche bei Coppenrath & Wiese, bei C & A, eine Führung durch das Tuchmacher-Museum sowie eine Wanderung vom Friedwald ausgehend über den Gehn zurück nach Bramsche zum Bramscher Ehrenmal für die Gäste aus Todmorden vorgesehen, bevor sie nach einer intensiven Woche in Bramsche dann wieder den Heimweg antreten.