Unikat lädt zum Ausruhen ein Ein rotes Sofa für das Tuchmacher-Museum Bramsche

Von Holger Schulze

Im Foyer des Tuchmacher-Museums Bramsche kann sich jetzt das Publikum bequem niederlassen. Benjamin Kaufmann, Geschäftsführer der „Brücke“ (links), übergab mit seiner Mannschaft ein rotes Sofa mit industriellem Charme an Christiane Wagner vom Stadtmarketing (Fünfte von links) sowie an Museumsleiterin Kerstin Schumann (Sechste von links). Foto: Holger SchulzeIm Foyer des Tuchmacher-Museums Bramsche kann sich jetzt das Publikum bequem niederlassen. Benjamin Kaufmann, Geschäftsführer der „Brücke“ (links), übergab mit seiner Mannschaft ein rotes Sofa mit industriellem Charme an Christiane Wagner vom Stadtmarketing (Fünfte von links) sowie an Museumsleiterin Kerstin Schumann (Sechste von links). Foto: Holger Schulze

Bramsche. Ein rotes Sofa lädt im Tuchmacher-Museum Bramsche jetzt zum Verweilen ein. Das Unikat wurde von der Heseper Werkgemeinschaft „Die Brücke“ hergestellt.

Für kreative Lösungen individueller Aufträge ist die Werkgemeinschaft „Die Brücke“ aus Hesepe stets der richtige Ansprechpartner. Als das Stadtmarketing nach einem roten Sofa mit industriellem Charme samt Ablagemöglichkeit für Informationsmaterial für das Tuchmacher-Museum Ausschau hielt, konnten die Jugendlichen und Mitarbeiter der Brücke liefern. Jetzt steht das aus Paletten gefertigte Einzelstück im Foyer des Museums.

„Wir freuen uns immer über reale Projekte, bei denen wir unser Können zeigen dürfen. Es ist schön zu sehen, wie die Zusammenarbeit der Brücke mit den Institutionen in Bramsche klappt. Es geht alles auf kurzen Wegen Hand in Hand und ist für sämtliche Beteiligte eine Win-Win-Situation“, beschrieb Benjamin Kaufmann, Geschäftsführer der „Brücke“, die Auftragsvergabe.

Gedacht ist das Sofa besonders für die älteren Museumsbesucher bei Stau am Empfang oder für eine Pause bei für sie zu langen Führungen. Bislang musste in diesen Situationen immer mit Stühlen oder Bänken ohne Lehne Vorlieb genommen werden. Nun aber bietet das mobile Sofa einen weitaus besseren Sitzkomfort, eine weitere Verbesserung des Services, wie Christiane Wagner vom Stadtmarketing und Museumsleiterin Kerstin Schumann bei der Sofaübergabe hervorhoben.

Initiative für Servicequalität

Servicequalität ist das Stichwort, das dem Neuerwerb zugrunde liegt. Denn seit 2006 wird das Stadtmarketing regelmäßig mit dem Qualitätssiegel „Servicequalität Deutschland“ ausgezeichnet. Ziel dieser bundesweiten Initiative ist es, die Kundenerwartungen zu übertreffen und über einen verbesserten Service die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Betriebe, die sich zu einer Zertifizierung entschließen, legen besonderen Wert auf kunden- und qualitätsorientiertes Arbeiten sowie auf eine kontinuierliche Verbesserung ihrer angebotenen Leistungen.

„Während des Zertifizierungsprozesses haben wir viele Maßnahmen abgeleitet und im Betrieb umgesetzt, die unsere Kunden positiv zu spüren bekommen. Aber nicht nur unsere Kunden geben uns ein positives Feedback, auch die Mitarbeiterzufriedenheit ist gestiegen. Gute Servicequalität ist eben doch ein entscheidender Faktor“, so Stadtmarketing Geschäftsführer Wolfgang Kirchner.

Da dieses Siegel alle drei Jahre neu erworben werden muss, oblag es dem Stadtmarketing, für die Folgezertifizierung erneut durch geeignete Maßnahmen seinen Service mit Blick auf das Wohlbefinden des Publikums und der Mitarbeiter zu verbessern. Hierzu gehört jetzt unter anderem auch das neue rote Sofa im Tuchmacher-Museum.

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