Einsätze am Dienstagabend Unwetter beschert Bramscher Feuerwehren viel Arbeit

Von Henning Stricker

Achmeraner Feuerwehrleute beseitigen einen Baum von den Gleisen. Dieser war kurz nach der Kollision des Zuges mit einem Baum nur wenige Minuten später ebenfalls auf die Gleise gestürzt. Im Hintergrund der Triebwagen der Nordwestbahn. Foto: Henning StrickerAchmeraner Feuerwehrleute beseitigen einen Baum von den Gleisen. Dieser war kurz nach der Kollision des Zuges mit einem Baum nur wenige Minuten später ebenfalls auf die Gleise gestürzt. Im Hintergrund der Triebwagen der Nordwestbahn. Foto: Henning Stricker

Bramsche. Das heftige Unwetter am Dienstagabend in Bramsche hat den Feuerwehren einige Arbeit bereitet.

Den Auftakt bildeten umgestürzte Bäume auf der Bundesstraße 68 im Bereich der Ortsfeuerwehr Hesepe. Nur wenige Minuten später erfolgte eine Alarmierung für die Ortsfeuerwehr Bramsche. Auf dem Lutterdamm/Ecke Rosenstraße war ebenfalls ein Baum umgestürzt und hatte dabei den Schaltschrank der Ampelanlage zerstört.

Zwanzig Minuten später wurde die Ortsfeuerwehr Engter alarmiert, um mehrere umgestürzte Bäume auf der Wallenhorster Straße zu entfernen. Ebenfalls um umgestürzte Bäume kümmerte sich auch die Ortsfeuerwehr Pente in der Straße Am Mittellandkanal.

Zug rammt Baum

Um kurz vor 20 Uhr gab es erneut einen Einsatz für die Ortsfeuerwehr Hesepe, da Wasser in ein Wohnhaus am Insterburger Ring lief. Ebenfalls mit Wasser hatte die Ortsfeuerwehr Epe am Vördener Damm zu kämpfen. Um Punkt 20 Uhr wurde als letztes die Ortsfeuerwehr Achmer alarmiert. Ein Triebwagen der Nordwestbahn auf dem Weg nach Wilhelmshaven hatte im Bereich Halener Straße einen Baum auf den Gleisen gerammt. Nach Aussage des Notfallmanagers der Nordwestbahn blieben alle 45 Fahrgäste sowie der Triebfahrzeugführer unverletzt. An dem ersten Triebwagen entstand geringer Sachschaden.

Aufgrund einer zerstörten Seitenscheibe musste allerdings der erste der drei Triebwagen in Bramsche abgekoppelt werden. Die Fahrgäste konnten mit der verbleibenden Triebwagenkombination weiterreisen. Glück im Unglück hatten die Fahrgäste dennoch, denn nur wenige Minuten nach dem Nothalt auf der Strecke stürzte eine noch größerer Baum 300 Meter hinter dem Zug auf die Gleise.

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Mitteilung der Feuerwehr

Immer wieder werden die Feuerwehren auch verständigt, um bei Unwettern eingelaufenes Wasser aus Kellern abzupumpen. Dazu teilt die Feuerwehr auf ihrer Facebookseite mit: „Leider können wir während solch einer Einsatzlage nicht jeden Keller von eingelaufenen Wasser befreien. Gerade nicht, wenn der Wasserstand weniger als 5cm beträgt- denn unsere Pumpen können einfach nicht flacher absaugen. Hier vertrauen wir aber auf die Bramscher Bürgerinnen und Bürger und aktive Nachbarschaftshilfe.“

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