Kritik an Beleuchtungskonzept Bramscher Jugendliche: Hasesee und Nordtangente zu dunkel

Von Hildegard Wekenborg-Placke

Bei Tag eine Strandidylle, abends nach Ansicht vieler Jugendlicher gefährlich dunkel: der Beachvolleyballplatz am Hasesee. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeBei Tag eine Strandidylle, abends nach Ansicht vieler Jugendlicher gefährlich dunkel: der Beachvolleyballplatz am Hasesee. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Sind die Nordtangente und das Volleyballfeld am Hasesee abends nicht ausreichend beleuchtet? Das will die Stadtverwaltung jetzt in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken prüfen. Die Anregung kam vom Bramscher Jugendparlament.

Während der jüngsten Sozialausschusssitzung stellten die Nachwuchsparlamentarier eine Umfrage vor, die sie unter ihren Altersgenossen zum Thema Beleuchtung in Bramsche durchgeführt hatten. Dabei habe sich herausgestellt, dass viele Jugendliche sich an den genannten Orten unsicher fühlten beziehungsweise sie gleich meiden würden, weil es dort zu dunkel sei. Mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen seien mit der Beleuchtungssituation in Bramsche allgemein nicht zufrieden gewesen. „Am Volleyballfeld steht nur eine Laterne“, beklagten die Jugendlichen. Da habe es schon einige „dumme Erlebnisse“ gegeben, merkte Finn Schäfer und Arne Wegner an.

Ausschussmitglied Alexander Dohe (SPD) schlug vor, das Thema durch Gründung eines Arbeitskreises gemeinsam mit Stadtwerken und Polizei anzugehen. Dessen Notwendigkeit sah seine Fraktionskollegin Anne Christ-Schneider zwar nicht , meinte aber: „Fakt ist, da ist es zu dunkel“. Auch Jan-Gerd Bührmann und Katrin von Dreele (beide CDU) bestätigten, das Thema sei bekannt.

Erster Stadtrat Ulrich Willems, die Situation gemeinsam mit den Stadtwerken zu prüfen.


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