10 Millionen mehr als geplant Stadt Bramsche freut sich über Rekordeinnahmen

Von Heiner Beinke

Gut gefüllt ist der Steuersäckel der Stadt Bramsche. Foto: KeystoneGut gefüllt ist der Steuersäckel der Stadt Bramsche. Foto: Keystone

Bramsche. Die Stadt Bramsche verbucht weiter Rekordeinnahmen. Vor allem dank sprudelnder Gewerbesteuer und dem Anteil an der Einkommensteuer hat die Stadt im letzten Jahr 9,8 Millionen Euro mehr als geplant eingenommen.

„Das hatten wir noch nie in der Höhe“, sagte Finanzexpertin Sonja Bodensiek in der Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Wirtschaft und Personal. Konkret bedeute dies für den Haushalt 2017, dass aus dem geplanten Fehlbetrag von 2,8 Millionen Euro ein Jahresergebnis in Höhe von 7,0 Millionen Euro geworden ist.

Schuldenstand gesunken

Die gute Haushaltslage wirkt sich auch auf den Schuldenstand der Stadt Bramsche aus. In 2017 konnten alle anstehenden Investitionen ohne die Aufnahme neuer, langfristiger Kredite finanziert werden. Dadurch sank der Schuldenstand zum 31.12. 2017 auf 32.953.619 Euro. Insgesamt verfallen Kreditermächtigungen aus den Vorjahren in Höhe von 4,5 Millionen Euro.

Im Jahr 2017 hat es Haushaltseinnahmereste in Höhe von 4,3 Millionen Euro gegeben. Das sind Mittel, die eingeplant, aber nicht benötigt wurden. 2,3 Millionen Euro davon sollen auf 2018 vorgetragen werden. Selbst wenn trotzdem der für 2018 beschlossene Kreditrahmen voll ausgeschöpft würde, käme es zu einem Anstieg der Verschuldung auf 40,55 Millionen Euro. Das wäre weniger als die geplante Verschuldung zum Jahresende 2017.


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