DLRG-Bezirksjugendtreffen Lebensretter machen Zeltlager in Achmer zum Wikingerdorf

Von Matthias Benz

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140 Kinder und 55 Betreuer bewohnten am Pfingstwochenende das Wikingerdorf in Achmer.140 Kinder und 55 Betreuer bewohnten am Pfingstwochenende das Wikingerdorf in Achmer.

Achmer. Am Pfingstwochenende trafen sich 140 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis und der Stadt Osnabrück zum Bezirksjugendtreffen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im Bramscher Ortsteil Achmer. Das Zeltlager stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wikingerdorf“.

Der Jugendvorsitzende im Bezirk Osnabrück, Torsten Schindler, stellte einmal mehr seinen Hof in Achmer für das große Treffen zur Verfügung. Von Freitag bis Dienstag zelteten die Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis 14 Jahren auf der Obstwiese. Zu den 140 Teilnehmern kamen noch 55 Betreuer, die sich um das Programm, die Küche und die vielen weiteren Aufgaben rund um das Zeltlager kümmerten.

„Wir haben viele junge neue Betreuer dabei“, freute sich Schindler. Seit Oktober habe sich das Team mehrfach getroffen, um das Jugendtreffen zu planen. „Jeder kennt seine Aufgaben und übernimmt dafür Verantwortung.“ Besonders das Küchenteam lobte der Bezirksjugendvorsitzende: „In unserer Küche wird jeden Tag alles frisch zubereitet. Da machen wir uns viel Arbeit mit und es gibt immer eine große Auswahl“, so Schindler. Lebensmittelspenden für die knapp 200 Camp-Bewohner erhielt die DLRG unter anderem vom CSA-Hof in Pente und von der Bäckerei Knuf aus Voltlage.

Nach einer ersten kalten Nacht, in der noch einige zusätzliche Decken verteilt werden mussten, profitierte das Wikingerdorf vom warmen und meistens trockenen Wetter am Pfingstwochenende. So wurde auch der selbst gebaute Pool – aufgefüllt von der Achmeraner Feuerwehr – gerne genutzt.

„Wir versuchen, jeden Tag ein spannendes Programm anzubieten, bei dem für jeden etwas dabei ist“, erklärte Nils Middendorf. Neben den festen Essenszeiten, an denen das ganze Lager stets zusammenkam, wechselten sich immer wieder sportliche und kreative Angebote mit großen Spielaktionen ab. Außerdem bekamen die Teilnehmer immer auch genügend Zeit zur freien Verfügung. „Hier lernen die Jugendlichen durch die DLRG neue Freunde kennen, die aus ganz unterschiedlichen Orten kommen“, erklärte Torsten Schindler, der aber eingestand, dass ein großer Teil der Gruppe aus Achmer und der näheren Umgebung komme.

Ob Chaosspiel, Rödelspiel, Talentshow oder Kino-Abend: Im Achmeraner Wikingerdorf war das ganze Wochenende lang immer etwas los. „Viele freuen sich auf die Nachtwanderung, das ist immer eines der Highlights“, meinte Programmkoordinator Nils Middendorf. Für Montag hatte die DLRG auch ein breites Angebot an Workshops vorbereitet: Die Teilnehmer konnten wählen zwischen Marmelade kochen, Kekse backen, Batiken, Basteln, oder Weidenflechten. Auch Schlauchboottouren oder Radball mit dem Bramscher Radsportverein „Frisch voran“ sowie weitere sportliche Wahlmöglichkeiten ergaben sich für die Zeltlagerbewohner.

So entwickelte sich an den fünf Tagen im Camp ein starker Zusammenhalt im Wikingerdorf, in dem viele neue Freundschaften geknüpft wurden. „Wir wollen auch einfach zeigen, was gemeinsames soziales Engagement ergeben kann“, brachte es Nils Middendorf auf den Punkt.


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