Kleine Einheiten im Sanierungsgebiet Stadt Bramsche setzt im Bahnhofsumfeld auf Mietwohnungsbau

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Den Siegerentwurf für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes wollen Baudirektor Hartmut Greife (links) und Bürgermeister Heiner Pahlmann schrittweise umsetzen. Archivfoto: Heiner BeinkeDen Siegerentwurf für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes wollen Baudirektor Hartmut Greife (links) und Bürgermeister Heiner Pahlmann schrittweise umsetzen. Archivfoto: Heiner Beinke

Bramsche. Im neuen Sanierungsgebiet Bahnhofsumfeld setzt die Stadt Bramsche vor allem auf Mietwohnungsbau: Rund 70 Prozent der 400 geplanten Wohneinheiten werden in Mehrfamilienhäusern geschaffen, erklärte Baudirektor Hartmut Greife in einem Vortrag vor dem Seniorenrat.

Es werde Wohnungen für viele Altersgruppen und verschiedene Ansprüche geben, meinte Greife, der darauf verwies, dass die Entwicklung des 25 Hektar großen Gebietes viele Jahre dauern und sich schrittweise vollziehen werde. In etwa 20 Jahren würden „locker 1500 Menschen“ in diesem „Innenstadt-Ergänzungsgebiet“ leben.

Kleine Wohnungen gefragt

Die Frage, ob denn überhaupt soviel Bedarf vorhanden sei, beantwortete Greife mit einem Verweis auf das von der Stadt in Auftrag gegebene Wohnraumbedarfskonzept. Darin werde ausgeführt, dass es einen großen Bedarf gerade an kleinen Wohnungen für eine oder zwei Personen gebe. Der Seniorenratsvorsitzende Werner Hagemann begrüßte diese Pläne: Kleine und bezahlbare Wohnungen seien nur schwer zu finden.

Auch sozialer Wohnungsbau werde ein Thema sein, meinte der Baudirektor. Es gebe bei der NBank besondere Darlehen für Mietwohnungen, bei denen anschließend die Höhe der Miete gedeckelt werde. Ob es darüberhinaus eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft geben werde, wie in der Versammlung angeregt wurde, sei „eine politische Entscheidung“.

Keine großen Mietblocks

Im Bahnhofsumfeld sollten aber keine großen Mietblocks entstehen, sondern überschaubare Einheiten. Eine Reihe von Häusern relativ nah an der Bahn werde dabei auch als Lärmschutz dienen. Bei geschickter Planung sei viel aktiver Schallschutz möglich.


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