Kirmes und verkaufsoffener Sonntag Bramscher Innenstadt wird zum Frühlingstreffpunkt

Von Holger Schulze und Alica Graf

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hols/agf Bramsche. Wenn das Wetter stimmt, dann haben auf der Kirmes auch die Schausteller hinter den Mikrofonen Spendierlaune.

„Seid Ihr bereit? Wollt ihr noch eine Zugabe. Die Challenge ist noch nicht vorbei. Alle Hände in die Höhe und klatschen“. So oder ähnlich tönte es nicht nur am Beach Jumper, bevor die Geschwindigkeit erhöht, der Hoch-und-runter-Modus zugeschaltet oder der Rückwärtsgang eingelegt wurden. Freudenschreie und wehende Mädchenhaare bestimmten neben der Musik das Bild von der Frühjahrskirmes am Wochenende auf dem Marktplatz.

Angebote in der City für alle Altersgruppen

Etwas ruhiger ging es vor der St.-Martin-Kirche zu. Dort befand sich zum ersten Mal mit diesem Schaugeschäft Ron Oberschelp aus Bielefeld. Sein „3D-Labyrinth aus Glas mit verschiedenen Lichteffekten, einem Schwarzlichtraum sowie dem Hindernisparcours mit Gummibändern war, ebenso wie die dort vorhandenen Karusselle, überwiegend für die Kinder gedacht. Ausgestattet mit einer 3D-Brille, die die Wahrnehmung zwischen den unzähligen Glaswänden verzerrt, doch dafür bunter auffallen ließ, mussten die Besucher mit den Händen ihren Weg finden. „Hände nach vorne, langsam laufen, auf die Nase achten, Beulen gibt es umsonst“, lautete die Gebrauchsanweisung für dieses Fahrgeschäft, aus dem aber jedes Kind nach drei bis acht Minuten unversehrt wieder heraus kam, wie Ron Oberschelf versicherte.

Für den Bielefelder ist Bramsche ein, wie er schilderte, sehr angenehmer Arbeitsplatz. „Die Leute sind offen und freuen sich auf die Kirmes“, konnte er feststellen. In anderen Städten war es schon mal vorgekommen, dass er beim Aufbau angemeckert wurde. Doch in Bramsche sei dies überhaupt nicht der Fall gewesen.

Wie Freude über die Kirmes aus Besuchersicht aussehen kann, schilderte Friederike Voigt. Die bunte Vielfalt sowie die Gemeinschaftsaktivität, mit der Familie über die Kirmes zu schlendern und auch auf viele Bekannte zu treffen, wusste die Bramscherin zu schätzen. „Ganz wichtig sind die Schokoerdbeeren, die gehören einfach dazu, wie die gebrannten Mandeln“.

Verkaufsoffener Sonntag als zusätzlicher Publikumsmagnet

Doch nicht nur an der Kirmes hatten die Besucher in der Innenstadt am Wochenende ihre Freude. Auch der verkaufsoffene Sonntag zog bei angenehmen Frühlingstemperaturen zahlreiche Besucher in die Fußgängerzone.

Die Geschäfte entlang der Großen Straße lockten die Kunden durchweg mit großzügigen Rabattaktionen, die gerne angenommen wurden. Aber auch für alle, die nicht shoppen, sondern nur flanieren wollten, lohnte sich der Ausflug, denn die Atmosphäre in der Innenstadt war durchweg positiv. Durch die Verknüpfung der Kirmes mit dem verkaufsoffenen Sonntag wurde ein breites Publikum jeden Alters angesprochen – und so wurde die gesamte Innenstadt regelrecht zu einem Treffpunkt. Davon zeugten die gutgefüllten Cafés und die Menschen, die sich auf der Straße trafen und sich angeregt unterhielten.


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