Pahlmann lud zum Empfang im Rathaus Breites Willkommensangebot für Neubürger in Bramsche

Von Holger Schulze

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Die Neubürger konnten sich an Ständen der Vereine und Institutionen mit Informationen versorgen. Foto: Holger SchulzeDie Neubürger konnten sich an Ständen der Vereine und Institutionen mit Informationen versorgen. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Der Einzug der Neubürger bei deren Empfang im Rathaussaal verlief in diesem Jahr eher etwas schleppend.

Es ist schwer zu sagen, ob die Gruppe der neuen Bramscher bei dem Empfang die Mehrheit ausmachte – im Vergleich zu den offiziellen Vertretern der Ortsteile, der Vereine, der Bildungsinstitutionen und der weiteren Initiativen, die das Leben in Bramsche kulturell und sozial mitgestalten.

Bürgermeister Heiner Pahlmann bat um pünktlichen Beginn, „denn es sind zwanzig Seiten, die ich ihnen vortragen werde, und das ist kein Scherz“, meinte Pahlmann mit einem Grinsen. „Wir sind deswegen hier, weil wir uns sehr darüber freuen, dass Sie zu uns nach Bramsche gekommen sind“, begrüßte Heiner Pahlmann schließlich die Zugezogenen des vergangenen Jahres.

Rundgang durch verschiedene Ortsteile

Mithilfe einer PowerPoint Präsentation lud Pahlmann die Neubürger zu einer Reise durch die 13 Ortsteile ein. Der Rundgang durch „Mein schönes Bramsche“ begann in Sögeln, dem „letzten Abenteuer Deutschlands“. Kalkriese wurde als wohl bekanntester Stadtteil von Bramsche vorgestellt. Evinghausen als Standort der Waldorfschule, Achmer, der flächenmäßig größte Ortsteil von Bramsche, Balkum mit seinem als Bauernschaft bewahrten Charakter, Engter und das dortige Wahrzeichen St. Johannis sowie die dynamische Entwicklung mit mehreren Baugebieten folgten in der Vorstellungsreihe von Heiner Pahlmann. Dass sich in Epe-Malgarten mit dem Darnsee der flächenmäßig größte See im Osnabrücker Land befindet erfuhren die Neubürger ebenfalls. Für Hesepe hob Heiner Pahlmann die Möglichkeit des ehrenamtlichen Engagements in der Landesaufnahmestelle hervor. Es folgten im Rahmen der Rundreise der jüngste Ortsteil Lappenstuhl. Pente mit seiner ruhigen Lage am Mittelland- und Stichkanal sowie Schleptrup, als der am frühsten urkundlich erwähnte Stadtteil. Über Ueffeln mit seinem Hünengrab und dem beheizten Freibad kam Heiner Pahlmann schließlich in Bramsche Mitte mit der Altstadt, der Gartenstadt und dem Bramscher Berg an.

Gestreift wurden der Hasesee und die Fußgängerzone mit ihrem Mix an inhabergeführten Einzelhandelsgeschäften. Das Tuchmachermuseum, das Ehrenmal auf dem Bramscher Berg und nicht zu zuletzt die industriellen Betriebe fanden bei der Reise durch Bramsche abschließende Erwähnung.

Zahlen, Daten und Fakten setzten den Vortrag von Pahlmann fort: So gab es im letzten Jahr 1259 Erstzuzüge nach Bramsche.

Die Neubürger finden eine „gute Infrastruktur“ mit ihren drei Familienzentren, 17 Kitas und 15 Krippengruppen, 15 Schulen nahezu aller Formen, der Volkshochschule, den beiden Freibädern sowie dem Hallenbad, den zwei Museen und den vier Städtepartnerschaften vor, wie der Bürgermeister darstellte. Auch ein Hinweis auf das vielfältige Vereinsleben, die ehrenamtlich geleistete Seniorenarbeit und die Bürgerstiftung fehlten im Begrüßungsvortrag von Heiner Pahlmann nicht.

Einen ersten Einblick in das kulturelle Leben der Stadt lieferte der Just-For-Fun-Chor unter der Leitung von Uwe Heldt, der den Empfang musikalisch begleitete und auch das Publikum zum Mitsingen animierte.

Zudem wurde auf zwei weitere Willkommensangebote der Stadt hingewiesen: So soll am 3. Juni eine Neubürgerradtour stattfinden. Der Treffpunkt hierfür ist um 11 Uhr auf dem Kirchplatz. Zusätzlich ist eine Neubürgerwanderung geplant. Interessierte treffen sich hierzu am 16. Juni um 14 Uhr am Tuchmacher Museum.

Viele Gründe für einen Zuzug

Welche Reize Bramsche hat, wurde beim Begrüßungsempfang nicht nur durch Heiner Pahlmann verdeutlicht. Für Andrea und David Schmidt war die Arbeitsplatznähe ein Motiv für den Zuzug. Auch dass Bramsche viele Möglichkeiten bietet, bei gleichzeitiger ländlicher Lage, hat das Ehepaar in die Gartenstadt ziehen lassen. Für Familie Hille-Guss resultierte der Umzug auf den Bramscher Berg einmal aus der rein praktischen Ursache, dass das Haus der Großmutter frei wurde. Ferner sprach die Nähe zu Osnabrück für Bramsche.


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