Von dunklen und grünen Eiern Kleintiermarkt in Schleptrup lockt zahlreiche Besucher an

Von Judith Perez

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Der geduldige Esel war währehnd des Kleintiermarktes vor allem bei den Kindern beliebt. Fotos: Judith PerezDer geduldige Esel war währehnd des Kleintiermarktes vor allem bei den Kindern beliebt. Fotos: Judith Perez

jup Schleptrup. Gackernde Hühner, zwitschernde Vögel, hoppelnde Kaninchen und ein sehr geduldiger Esel. Das waren einige der Hauptakteure beim dritten Schleptruper Kleintiermarkt.

Rolf Kreyenhagen und Marc Berger zeigten sich zufrieden mit der Kundschaft. Ab 7 Uhr öffneten die Tore. „Zwischen 8 und 10.30 Uhr war hier richtig der Bär los“, erzählten die beiden Organisatoren des Marktes. „Es war hier ein geschäftiges Kommen und Gehen“, so die beiden, die den Markt einfach nur aus „Spaß an der Freude“ zum wiederholten Male auf die Beine gestellt hatten.

Auf 600 bis 700 Menschen schätzten sie die Besucherzahl. Die Züchter mit ihren Hühnern, Vögeln, Eseln und Kaninchen hatten aus dem Internet vom Markt erfahren oder waren über Zettel in den umliegenden Genossenschaften darauf aufmerksam geworden. Esel-Udo in grüner Latzhose kam aus Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke, ein anderer Züchter aus Gütersloh, wieder ein anderer aus Köln.

Die Besucher und Käufer kamen zum „Gucken und auch zum Kaufen“, so Werner Ahling aus Ankum. Er hat zuhause bereits zehn Hühner und einen Hahn der alten Rasse Vorwerk, die ihm jeden Tag um die sieben Eier bescheren. Auf dem Kleintiermarkt beäugt er kritisch die französischen Marans-Hühner, die dunkle Eier legen und die Araucana-Hühner mit grünen Eiern.

Vor den Kaninchenställen ist Sandra Müller angeregt im Beratungsgespräch mit einem Züchter aus Osnabrück. Sie hadert, ob sie sich für ihre zwei und drei-jährigen Kinder, Kaninchen anschaffen soll. Ihr Mann sei zwar einverstanden, aber sie zweifelt, ob sie das „Kümmern“ alleine schafft. Ihre Kinder sind ja noch klein. Gleich nebenan stehen Kisten und Käfige mit bunt schillernden exotischen Vögeln. Susanne Winke Franke entscheidet sich für drei Kanarienvögel. In einer Transportbox mit Luftlöchern sollen die drei Piepmätze gleich heute noch ein neues Zuhause in ihrer Außenvoliere in Damme finden. Sechs Kanarienvögel warteten dort schon, so die aufgeregte Frau.

Kreyenhagen und Berger, die beiden Organisatoren, kennen mittlerweile einige der Verkäufer und verabreden sich für das nächste Mal. Sie haben bereits eine weitere Idee. „Wir möchten gern unseren Kleintiermarkt mit der Engter Bisse zusammenbringen. „Das wäre schön“, so die beiden Tierliebhaber.


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