Plakat am Brückenort-Kreisel Sozialverband Bramsche wirbt mit Hingucker für Inklusion

Von Heiner Beinke

Für eine inklusive Gesellschaft wirbt der Sozialverband Bramsche mit diesem Plakat am Brückenort-Kreisel. Foto: Heiner BeinkeFür eine inklusive Gesellschaft wirbt der Sozialverband Bramsche mit diesem Plakat am Brückenort-Kreisel. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Seit dem Wochenende wirbt ein großflächiges Plakat am Brückenort-Kreisel für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Bramscher Ortsverband beteiligt sich damit an einer Initiative des Sozialverbands .

„Ich werde behindert“ heißt es auf dem 3,50 mal 2,40 Meter großen Plakat. Fotos mit Situationen aus Bramsche zeigen, was damit gemeint ist: Pflaster, das für Rollstuhlfahrer ungeeignet ist, zu enge Behindertenparkplätze, die Fußgängerbrücke am Bahnhof: „Immer noch gibt es viel zu viele Hürden und Barrieren, und diese Hindernisse betreffen nicht nur Rollstuhlfahrer und Menschen, die auf Rollatoren angewiesen sind“, sagt Gerd Großkurt, Kreisvorsitzender des Sozialverbandes. „Sehbehhinderte, Menschen mit kognitiven Einschränkungen sind nur zwei weitere Gruppen von vielen, mit denen sich eine lange Liste vervollständigen ließe“, meinte der Kreisvorsitzende. Allzu oft seien Hindernisse und Barrieren „Bedenkenlosigkeit und nicht böser Wille“.

Darauf will der Sozialverband mit seiner Plakataktion hinweisen. Anlass dafür ist der „europäische Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“, der am 5. Mai begangen wird. Bis dahin werden Verkehrsteilnehmer am viel befahrenen Brückenort-Kreisel darauf hingewiesen, dass es unnötige Behinderungen auch in Bramsche an vielen Stellen gibt.