Ortsrat will Gespräch mit Verwaltung Weiter Debatten um Kirschlorbeer auf dem Sögelner Friedhof

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Sögeln. Er wächst und wächst. Geht es nach den Mitgliedern des Ortsrates, dann soll über das anhaltende Kirschlorbeer-Problem auf dem Friedhof in Sögeln noch einmal ein klärendes Gespräch mit der Bramscher Stadtverwaltung sowie Baudirektor Hartmut Greife geführt werden.

Die Ortspolitiker aller Fraktionen jedenfalls sehen weiterhin Handlungsbedarf. „Wir sollten zusammen mit der Stadt eine Entscheidung treffen“, so Jan-Gerd Bührmann (CDU), „der Kirschlorbeer gehört dort nicht hin, und wir kommen gegen den Wuchs nicht mehr an.“

Bereits im vergangenen September hatte der Ortsrat ein erstes Mal ausführlich über das Thema diskutiert. Nun wurde die Debatte vor rund 15 interessierten Bürger, die auf den Zuhörerstühlen im Dorftreff Platz genommen hatten, fortgesetzt. Zum einen, weil es unlängst bereits erste Ortsbesichtigungen durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bramsche auf dem Friedhof in Sögeln gegeben hatte. Zum anderen, weil der städtische Baudirektor Hartmut Greife in einem Schreiben an die Ortsratsmitglieder eine Reihe von Maßnahmen zur Problembehebung vorgeschlagen hatte.

Auf dem weitläufigen Friedhofsgelände spielt der Kirschlorbeer entlang der Gräber eine zentrale Rolle.

Den Ortsratsmitgliedern schwebt eine kostengünstige Lösung vor, „die langfristig trägt“, so Jan-Gerd Bührmann, „mit nicht so pflegeintensiven Pflanzen.“ Generell müsse aber auch besprochen und geklärt werden, wer demnächst die Friedhofspflege in Sögeln in welchem Umfang leisten könne. Die bisherige Lösung jedenfalls sei unzureichend, stellten Ortsbürgermeister Gundolf Böselager und seine Mitstreiter fest.


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