Spargelsaison 2018 „Spargel klassisch“ ist bei den Bramschern der Favorit

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Spargel satt mit feinen Beilagen präsentieren die Bramscher Gastronomen (von links) Ulrike Fänger (Bischof-Reddehase), Thomas Gosmann (Aquarena, in Vertretung für Heike Westerkamp), Birgit Surendorff (Hotel Surendorff) und Giuseppe Pizzata ( „Da Pino“), im Hintergrund Christiane Wagner vom Stadtmarketing. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeSpargel satt mit feinen Beilagen präsentieren die Bramscher Gastronomen (von links) Ulrike Fänger (Bischof-Reddehase), Thomas Gosmann (Aquarena, in Vertretung für Heike Westerkamp), Birgit Surendorff (Hotel Surendorff) und Giuseppe Pizzata ( „Da Pino“), im Hintergrund Christiane Wagner vom Stadtmarketing. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Bei den Feinschmeckern wird er in jedem Jahr sehnlichst erwartet. Jetzt ist der erste regionale Spargel da und wird von der örtlichen Gastronomie in etlichen Varianten angeboten.

Es ist schon gute Tradition, dass Bramscher Wirte und das Stadtmarketing sich zum Saisonstart zusammenfinden, um ihre neuen Angebote vorzustellen, wobei auch 2018 der „gute, alte“ Spargel, weiß, mit Schnitzel, Schinken oder pur mit Butter oder Hollandaise in der Gunst des Publikums ganz vorne liegt. Sowohl bei Thomas Gosmann von der Aquarena, Ulrike Fänger vom Gasthof Bischof-Reddehase wie auch bei Birgit Surendorff vom gleichnamigen Hotel und Restaurant ist die klassische Variante deshalb Spitzenreiter. „Die Leute freuen sich das ganze Jahr darauf“, versichern die Drei unisono. Frisch soll der Spargel sein und aus der Region kommen. Darauf legten auch die Kunden wert.

Wechselhafte Witterung

Ein Großteil des Edelgemüses beziehen Bramsches Wirte traditionell vom Spargelhof Kuhlmann in Kalkriese. Die Ernte hat hier erst vor wenigen Tagen begonnen, zu wechselhaft war die Witterung - erst heftige Nachfröste, dann die sommerlichen Temperaturen der vergangenen Woche und zwischendurch immer mal wieder eine steife Brise, die die Planen über den Spargelbeeten aufwirbelt. Auch andere Spargelbauern aus dem Nordkreis sind unter den Belieferern.

Aus der Region

Zu Weihnachten Spargel aus Äthiopien? Da schüttelt es die Wirte, die sich im Hotel Surendorff versammelt haben. Das gilt auch für Giuseppe Pizzata, der in Malgarten das „Da Pino“ betreibt. Auf seiner Spargelkarte findet sich der weiße Klassiker, selbstverständlich aus der Region, aber auch die grüne Variante, die in seiner Heimat, dem süditalienischen Kalabrien, viel mehr, um nicht zu sagen, ausschließlich auf den Teller kommt. „Weißer Spargel wird eigentlich nur in Norditalien angebaut“. Seine Vorliebe gehört allerdings ganz eindeutig Grünspargel. Er sprudelt vor Ideen: Als „Milanese“ mit Parmesan im Ofen gebacken, dann zwei Spiegeleier darüber und weiterbacken. Oder grün-weiß mit Tagliatelle und Garnelen. Oder ganz einfach mit Olivenöl, Knoblauch und Basilikum, als Suppe, Salat oder auf Bruscetta.

Ein feines Spargelsüppchen steht überall in der Saison auf der Karte. Und auch wenn die klassische Variante nach wie vor der Favorit der Bramscher ist, so findet der Liebhaber auch Varianten wie „Lachswürfel auf Spargelragout“. Guten Appetit!


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