Folkband besteht 25 Jahre Für An Rinn schließen sich in Bramsche Kreise

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An Rinn sind Alexander Maßbaum, Brian McSheffrey, Martin Czech, Anke Morhaus, Matthias Malcher und Helmut Henke-Tiede (v.l.). Foto: Michael RateikeAn Rinn sind Alexander Maßbaum, Brian McSheffrey, Martin Czech, Anke Morhaus, Matthias Malcher und Helmut Henke-Tiede (v.l.). Foto: Michael Rateike

Bramsche. Mit einer Party im „Universum“ in Bramsche feiert die Folkband „An Rinn“ am Samstag, 28. April, ihren 25. Geburtstag. Ein anderer Ort wäre dafür auch nicht in Frage gekommen, findet Sänger Brian McSheffrey: „In Bramsche liegen unsere Anfänge und viele wichtige Stationen der Weiterentwicklung“. Auch wenn die Besucher am Samstag aus ganz Norddeutschland kommen, weil sich die Band einen überregionalen Ruf erworben hat.

Brian McSheffrey wohnt in Bramsche, ebenso wie Bandgründer Alexander Maßbaum, der 1993 die Band zusammenführte, die sich seitdem unverändert dem Folk verschrieben hat. Dazu kamen Martin Czech, Matthias Malcher und Helmut Henke-Tiede, alles Multiinstrumentalisten, die der Band eine breite Palette an Möglichkeiten eröffneten. Jüngstes Mitglied ist Anke Morhaus. „Die ist uns aufgefallen, weil sie eines Tages im Publikum saß und so wunderschön mitsang“, erinnert sich McSheffrey. Prompt landete sie auf der Bühne und blieb danach im Kreis, ganz dem Bandnamen entsprechend: An Rinn heißt der Kreis.

Erster Tonträger eine Musikkssette

Der erste Tonträger im Jahr 1993 war noch eine Musikkassette: „You‘re Welcome“ hieß der Erstling, der heute nicht mehr erhältlich ist. Es folgten bis 2014 sieben CDs. Zum Jubiläum nun ist die Achte erschienen mit dem schlichten Titel „Home“. Drei Jahre hat sich die Band Zeit gelassen für ihr Geburtstagswerk, es hat sich gelohnt: 50 Minuten Folk vom Feinsten. Hauptsächlich sind es irische und schottische Lieder, aber auch Songs aus Skandinavien und den USA sind dabei. Das passt zur Philosophie der Band: Es ist nicht so wichtig, woher die Stücke kommen, aber handgemacht und authentisch müssen sie sein. „Jedes schöne Stück Folkmusik kann bei uns ein Zuhause finden. Home“, heißt es kurz und passend im Klappentext der CD. Die besticht durch glasklaren Sound und perfekt abgestimmten Gesang. „Das ist wohl unsere beste CD geworden“, findet Brian McSheffrey, der als „native Singer“ den Stücken von der Insel seit jeher zusätzliche Authenzität verleiht. Dass der Tonträger „in einem Kellerloch in der Nähe einer Eisenbahnstrecke“ entstand, wie Alexander Maßbaum verrät, ist dem Werk jedenfalls beim besten Willen nicht anzuhören.

CD wird vorgestellt

Die Vorstellung dieser CD steht auch im Mittelpunkt des Jubiläumskonzertes, für das es nur noch ganz wenige Restkarten gibt. Wer ohne Karte zum „Universum“ kommen will, sollte besser erst einmal anrufen (05461/61161), ob sich der Weg überhaupt noch lohnt. Diejenigen im Besitz eines Tickets sind, können sich auf einen tollen und langen Abend freuen,sagt McSheffrey: „Es ist Samstagabend. Da braucht keiner zu glauben, dass er um zehn Uhr nach Hause kommt.“ Als Gast ist Andrew Gordon dabei, ein aufstrebender Kollege aus Schottland, der stellvertretend für die vielen Musikerfreunde steht, die An Rinn im Laufe der 25 Jahre gewonnen haben. In ganz Norddeutschland und auch darüber hinaus haben sich An Rinn nicht nur unter Kollegen, sondern vor allem auch unter den Folkfans einen guten Ruf erworben. „Die haben beim Kino ganz schön gestaunt, von wo da überall Ticketanfragen gekommen sind“, erzählt Brian McSheffrey.

Rückkehr

Diese Gäste lernen dann den Ort kennen, der für die Anfänge und die Traditionen der Band stehen. Im Kino „Universum“ sind An Rinn zuerst aufgetreten. Hierher sind sie jedes Jahr für ihre Adventskonzerte zurückgekommen, auch als sie schon längst größere Säle gefüllt haben. Da schließt sich ebenfalls ein Kreis, wenn sie hier ein Vierteljahrhundert Bandgeschichte feiern.


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