Reisende kehren begeistert zurück Bramscher Schüler erkunden England und London


Bramsche. Direkt nach den Osterferien war es soweit: 40 Schülerinnen und Schüler des Greselius-Gymnasiums machten sich begleitet von vier Lehrkräften auf in die große weite Welt jenseits des Ärmelkanals. Diesmal führte die Reise anders als in den letzten Jahren nicht nur nach London, sondern auch in andere Teile des südöstlichen Englands.

„Das war geeeil! - Meeeega geil!“ Dieser Ausspruch wurde bei den Neuntklässlern, die größtenteils zum ersten Mal in Großbritannien waren, zum Spruch der Woche. Das Christchurch College in Oxford, inklusive Hogwarts Speisesaal, die Canterbury Cathedral, das Dover Castle und das Seestädtchen Brighton faszinierten die jungen Reisenden von Anfang an mit ihrem typisch britischen Flair.

Sonnenbrand am ersten Tag

Das war auch ein Ziel der regelmäßig vom Greslius-Gymnasium angebotenen Schulfahrt: Die Schüler sollten nicht nur Englisch lernen, sondern mit dem Land selbst, seiner Geschichte und seinen Traditionen in Berührung kommen. Dass dies dann bei herrlichem Wetter geschah, freute die Gäste besonders. „Viele von uns hatten am ersten Tag in England bereits einen Sonnenbrand“, erzählten die Schüler. Den typischen „London Fog“ erlebten sie erst am letzten Tag.

„Die interkulturellen Fähigkeiten konnten vor allem durch den Aufenthalt in englischen Gastfamilien geschult werden, in denen die Schüler freundlich aufgenommen und gut umsorgt wurden“, berichtete Anna Watermann, eine der begleitenden Lehrkräfte. Organisiert und geleitet wurde die Fahrt diesmal von Englischlehrer Rolf Ast. Bereits seit Jahren bietet die Englischfachschaft eine Fahrt auf die Insel vorwiegend für diejenigen Schüler an, die nicht am Austausch mit der französischen Partnerschule in Harfleur teilnehmen können.

London der Höhepunkt

Auch für Reiseleiter Ast waren die Tage in London Höhepunkte der Fahrt. Bei 10 Kilometern Fußmarsch, einer Fahrt auf der Themse und einer Stadtrundfahrt wurden natürlich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angesteuert. Was wäre eine Englandfahrt ohne den Tower oder Big Ben? Dieser läutete allerdings nicht für die Besucher aus Bramsche: Der Turm wird aktuell renoviert. Damit die vielen neuen Informationen über „the British Way of Life“ und deren Hauptstadt verarbeitet und auch die Orientierung mittels der „Tube“, also der U-Bahn, und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln getestet werden konnten, hatten die Schüler immer wieder freie Zeit in der Stadt. „Unsere Schüler haben sich hervorragend zurechtgefunden und vor allem ‚wichtige‘ Ziele wie Primark nie verfehlt“, so Watermann mit einem Schmunzeln. Das Fazit der Schüler zum Ende der Fahrt war eindeutig: „Eine mega schöne Zeit“ und „Ich würde gerne die Möglichkeit haben, nochmal zu fahren“.